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E I N Z E L A U S S T E L L U N G E N 1985 Galerie glas-art, Berlin 1986 Galerie Kunstlicht, Berlin 1987 Haus im Englischen Garten, Berlin 1988 Galerie Augenblick, Gießen 1989 Künstlerbahnhof Ebernburg, Bad Münster am Stein 1991 Studio Nöalle, Münster 1993 Foyergalerie Staatstheater, Kassel 1994 Galerie Nord, Berlin 1995 Gemeindezentrum Niestetal, Kassel 1996 Rathaus - Galerie, Vellmar 1998 Klostergalerie, Zehdenick Atelier Wirth, Berlin 1999 Galerie Balance, Lutherstadt Wittenberg Galerie im "Berghof", Bad Münstereifel Galerie Regenbogen, Essen 2000 Galerie Irene Sagan, Essen B E T E I L I G U N G E N 1985 "Poln. Künstler stellen aus", Berlin "Una decada y mas", Berlin 1986 "Freie Berliner Kunstausstellung", Berlin "Miniature Art", Toronto 1987 "Kunstimpulse 6", Berlin, Haus am Lützowplatz "Junge Berliner Künstler", Mailand 1988 "Berliner Ateliers", Berlin, Künstlerhaus Bethanien 1989 "Miniprint International", Barcelona "Licht und Schein", Kunstverein Hannover Land 1990 "Kunstkaufhaus", Bonn, Frauenmuseum 1995 "Microsoft Kunstpreis", Hannover "Miniprint International", Barcelona "Kultursommer Nordhessen", Korbach 1996 "Kunst und Bürgertum", Augsburg "Internationale Graphik-Triennale", Frechen 1997 "Zu Hause in der Fremde", Berlin, Willy-Brandt-Haus "Druckgrafik Kunstpreis" Südwest LB Stuttgart "Internationale Kunst-Triennale", Majdanek, Polen "Glas Design Retrospektive", Kunstakademie Wroc³ aw, Polen 1998 "Internationale Druck-Triennale", Kairo 1999 "Miniprint International", Barcelona 2000 "Tu i tam" Deutsch-Polnisches Projekt, Köln, Gothaer Kunstforum "Agricola-Graphik-Wettbewerb", Museum Glauchau "4. Jesteburger Kunstwoche", Jesteburg / Hamburg Bożena S Z L A C H T A - Graphik - Malerei - Design - Erläuterung der Technik Was ich tue, nenne ich experimentelle Graphik. Seit 10 Jahren stelle ich Graphiken in einem eigenen Druckverfahren her. An den klassischen Graphiktechniken interessiert mich nicht die Möglichkeit der Vervielfältigung eines Bildes, sondern es fasziniert mich der formale Ausdruck von Linien und Flächen, die mit anderen Werkzeugen beim Zeichnen oder Malen nie erreicht werden können. Ich habe der Graphik das Mittel zum Zweck entzogen und stelle nur Unikate her ! Interessant dabei ist die Annahme und Wiedergabe von Farben und Strukturen von einem Material zum anderen. Auflagen sind nicht gewollt und aufgrund der gezielten Auswahl von Materialien nicht möglich. Als Matrize dienen kurzlebige Materialien wie Kartonagen, Verbundmaterialien, Folien, Plastikteile, dünne Aluminiumplatten etc., die trotz ihrer Dekonstruktion ihre alten Strukturen behalten, die durch ihre früheren Funktionen gegeben sind, andere wiederum werden neu hinzugefügt (z.B. eingraviert wie bei der Kaltnadel). Die Materialien werden u.a. durch Kleben oder Zusammenmontieren solange bearbeitet bis sie ihre endgültige Form annehmen. Anschließend werden wie bei einer Radierung Farben eingerieben oder die Matrizen werden ausgemalt ähnlich wie bei Monotypien, wo ebenfalls Werkzeuge gezielt ausgesucht werden, um noch zusätzliche Strukturen oder bestimmte Helligkeiten zu erreichen. Schließlich wird die fertig bearbeitete Matrize abgedruckt und dies ist der endgültige Zustand des Bildes, wobei es oft zu mehrmaligen Druckvorgängen kommen kann. Wegen der Kurzlebigkeit des weichen Materials zerstört sich die Matrize während des Druckprozesses selbst, so dass die Strukturen und die Farblichkeiten nie wiederholt werden können. Das Ausweichen auf Baumwolle als Bildträgermaterial erlaubt mir großformatig zu arbeiten und mich so von den begrenzten Formaten eines Druckpapiers zu befreien. Dies ermöglicht lange an einem Bild zu arbeiten, wieder und wieder nebeneinander oder übereinander drucken zu können, wogegen Papier im feuchten Zustand diesem Vorgang wegen der unterschiedlichen Höhe der Matrize oft nicht standhält. Die Baumwolle erlaubt mir auch das andere, unkonventionelle Präsentieren von graphischen Arbeiten, ohne Glas, ohne Rahmen, weg von der Wand, frei im Raum. Der verwendete Stoff gibt dem Bild eine zusätzliche eigene Struktur, die sich wie ein Raster auf den Druck legt. Der so erweiterte Begriff der graphischen Technik lässt die Möglichkeit zu, mit graphischen Mitteln Bilder zu malen, wobei Arbeiten entstehen, die schwer zuzuordnen sind. Es ist ein "Niemandsland" zwischen Graphik und Malerei. Die Ausgangsmaterialien, die in ihrer früheren Funktion nicht mehr einsetztbar sind und somit nur noch lästig erscheinen und allgemein zur Zerstörung frei gegeben sind, erhalten in meinen Arbeiten einen völlig neuen Wert, da ich sie als einen wichtigen und integrierten Bestandteil betrachte. Niedenstein den 31.03.2001 |
Triptychon "Dresdener Grün"" |
Aus dem Zyklus Paare "Romantik" |
Aus dem Zyklus Ausgrabungen |