Bożena Szlachta

Am Lohrain 3
D - 34305 Niedenstein
Tel. 05624 8055
Fax 05624 920720

1955      geboren in Wroclaw (Breslau) , Polen
1972-76 Besuch des Kunstlyzeums in Wroclaw
1976-81 Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Wroc³aw
              Keramik- und Glasdesign bei Kiczura / Horbowy
              Malerei und Graphik bei Rodzinski / Pawlowska
1982      Praktikum in Glasmalerei / Fa. DERIX, Kevelar
1985      Mitglied im BBK Berlin
1989      Stipendiatin am Künstlerbahnhof Ebernburg
1995      2. Preisträger, Kunstwettbewerb "Kultursommer Nordhessen"
1996      Erste Arbeit als Bühnenbildnerin, Ferrara, Italien
    Szlachta Foto



E I N Z E L A U S S T E L L U N G E N

1985      Galerie glas-art, Berlin
1986      Galerie Kunstlicht, Berlin
1987      Haus im Englischen Garten, Berlin
1988      Galerie Augenblick, Gießen
1989      Künstlerbahnhof Ebernburg, Bad Münster am Stein
1991      Studio Nöalle, Münster
1993      Foyergalerie Staatstheater, Kassel
1994      Galerie Nord, Berlin
1995      Gemeindezentrum Niestetal, Kassel
1996      Rathaus - Galerie, Vellmar
1998      Klostergalerie, Zehdenick
              Atelier Wirth, Berlin
1999      Galerie Balance, Lutherstadt Wittenberg
              Galerie im "Berghof", Bad Münstereifel
              Galerie Regenbogen, Essen
2000      Galerie Irene Sagan, Essen



B E T E I L I G U N G E N

1985      "Poln. Künstler stellen aus", Berlin
               "Una decada y mas", Berlin
1986      "Freie Berliner Kunstausstellung", Berlin
               "Miniature Art", Toronto
1987      "Kunstimpulse 6", Berlin, Haus am Lützowplatz
               "Junge Berliner Künstler", Mailand
1988      "Berliner Ateliers", Berlin, Künstlerhaus Bethanien
1989      "Miniprint International", Barcelona
               "Licht und Schein", Kunstverein Hannover Land
1990      "Kunstkaufhaus", Bonn, Frauenmuseum
1995      "Microsoft Kunstpreis", Hannover
               "Miniprint International", Barcelona
               "Kultursommer Nordhessen", Korbach
1996      "Kunst und Bürgertum", Augsburg
               "Internationale Graphik-Triennale", Frechen
1997      "Zu Hause in der Fremde", Berlin, Willy-Brandt-Haus
               "Druckgrafik Kunstpreis" Südwest LB Stuttgart
               "Internationale Kunst-Triennale", Majdanek, Polen
               "Glas Design Retrospektive", Kunstakademie Wroc³ aw, Polen
1998      "Internationale Druck-Triennale", Kairo
1999      "Miniprint International", Barcelona
2000      "Tu i tam" Deutsch-Polnisches Projekt, Köln, Gothaer Kunstforum
               "Agricola-Graphik-Wettbewerb", Museum Glauchau
               "4. Jesteburger Kunstwoche", Jesteburg / Hamburg





Bożena S Z L A C H T A
- Graphik - Malerei - Design -


Erläuterung der Technik

Was ich tue, nenne ich experimentelle Graphik.

Seit 10 Jahren stelle ich Graphiken in einem eigenen Druckverfahren her. An den klassischen Graphiktechniken interessiert mich nicht die Möglichkeit der Vervielfältigung eines Bildes, sondern es fasziniert mich der formale Ausdruck von Linien und Flächen, die mit anderen Werkzeugen beim Zeichnen oder Malen nie erreicht werden können. Ich habe der Graphik das Mittel zum Zweck entzogen und stelle nur Unikate her ! Interessant dabei ist die Annahme und Wiedergabe von Farben und Strukturen von einem Material zum anderen. Auflagen sind nicht gewollt und aufgrund der gezielten Auswahl von Materialien nicht möglich. Als Matrize dienen kurzlebige Materialien wie Kartonagen, Verbundmaterialien, Folien, Plastikteile, dünne Aluminiumplatten etc., die trotz ihrer Dekonstruktion ihre alten Strukturen behalten, die durch ihre früheren Funktionen gegeben sind, andere wiederum werden neu hinzugefügt (z.B. eingraviert wie bei der Kaltnadel). Die Materialien werden u.a. durch Kleben oder Zusammenmontieren solange bearbeitet bis sie ihre endgültige Form annehmen. Anschließend werden wie bei einer Radierung Farben eingerieben oder die Matrizen werden ausgemalt ähnlich wie bei Monotypien, wo ebenfalls Werkzeuge gezielt ausgesucht werden, um noch zusätzliche Strukturen oder bestimmte Helligkeiten zu erreichen. Schließlich wird die fertig bearbeitete Matrize abgedruckt und dies ist der endgültige Zustand des Bildes, wobei es oft zu mehrmaligen Druckvorgängen kommen kann. Wegen der Kurzlebigkeit des weichen Materials zerstört sich die Matrize während des Druckprozesses selbst, so dass die Strukturen und die Farblichkeiten nie wiederholt werden können.

Das Ausweichen auf Baumwolle als Bildträgermaterial erlaubt mir großformatig zu arbeiten und mich so von den begrenzten Formaten eines Druckpapiers zu befreien. Dies ermöglicht lange an einem Bild zu arbeiten, wieder und wieder nebeneinander oder übereinander drucken zu können, wogegen Papier im feuchten Zustand diesem Vorgang wegen der unterschiedlichen Höhe der Matrize oft nicht standhält. Die Baumwolle erlaubt mir auch das andere, unkonventionelle Präsentieren von graphischen Arbeiten, ohne Glas, ohne Rahmen, weg von der Wand, frei im Raum. Der verwendete Stoff gibt dem Bild eine zusätzliche eigene Struktur, die sich wie ein Raster auf den Druck legt. Der so erweiterte Begriff der graphischen Technik lässt die Möglichkeit zu, mit graphischen Mitteln Bilder zu malen, wobei Arbeiten entstehen, die schwer zuzuordnen sind.

Es ist ein "Niemandsland" zwischen Graphik und Malerei.

Die Ausgangsmaterialien, die in ihrer früheren Funktion nicht mehr einsetztbar sind und somit nur noch lästig erscheinen und allgemein zur Zerstörung frei gegeben sind, erhalten in meinen Arbeiten einen völlig neuen Wert, da ich sie als einen wichtigen und integrierten Bestandteil betrachte.

                                                                                                                Niedenstein den 31.03.2001





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Triptychon "Dresdener Grün""



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Aus dem Zyklus Paare "Romantik"



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Aus dem Zyklus Ausgrabungen