KRZYSZTOF GRUSE


Geb. 1957 in Bydgoszcz.
Autor der "Theorie des Durchschnittlichen"
Mitbegründer der "Bydgoszczer Schule"
Er malt, schreibt, singt und tanzt wie er kann.

In den Jahren 1985 - 2000 wirkte aktiv im künstlerischen Geschehen seiner Stadt Bydgoszcz, sieht darin seine lokale (räumliche) Pflicht und eigenes Glück.




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Inzwischen nahm an gemeinsamen nationalen und internationalen Ausstellungen teil:


1986    Artistes Polonais á Bordeaux, Frankreich

1988    "Arsenal", Warschau

1988    Museum Göttingen, Deutschland

1989    Künstler aus Bydgoszcz, La Havre, Frankreich

1990    Künstler aus Bochum, Museum Bochum, Deutschland

1995/6 "Spuren, Zeichen, Symbolen" Bydgoszcz, Krosno, Przemyśl, Sandomierz, Polen

1995    "Endlos, Endles" Galeria Wyspa, Gdańsk

1998    Klub Mózg in Zielona Góra, Polen

1999    "Kunst zweier Zeiten", Gdańsk, Polen

2000    "Konstruktion im Prozeß", Bydgoszcz, Polen



Individuelle Ausstellungen :

1985    Galerie "U Kallimacha", Toruń, Polen

1986    Galerie "Brama", Warszawa, Polen

1986    Salon der Polnischen Kunst, Warszawa, Polen

1987    Galerie "S", Toruń, Polen

1989    Cafe Sachs, Bochum, Deutschland

1991    Ars Polonia, Düsseldorf, Deutschland

1994    Galeria Promocyjna, Warszawa, Polen

1998    "Gazownia", Sopot, Polen


plus Haus-, Taschen-, Hand zur Hand-, Landschafthinweisende -, Lebensmittelgeschäfthinweisende Ausstellungen und Kaffetrinkenausstellungen



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"Die Wiederholung, Gewohnheit, Schönheit kleiner und durchschnittlichen Sachen zieht Gruse keines Falls wegen deren Umschreibung an. In allem, was er tut, steckt "eine Dosis" von Utopie, die Überzeugung, dass hinter der bemerkten "Banalität" die Quelle der menschlicher Wahrheit steckt, den Sinn des Archetypen. Solches Denken duldet gleichzeitig nicht die Unterscheidung der Themen auf "besser und schlechter", der höheren- und niedrigen Kultur. Gruse glaubt, dass die metaphysische Daseinsdimension "im Ding allein" steckt und dass ihre Abspaltung vom physikalischem, sinnlichem Aspekt ein Fehler ist.
Ich stimme zu, daß der von dem Künstler gewählte Weg suchend nach: der Größe im Kleinem, dem Geist in der Materie, der Freiheit in der Knechtschaft der S tereotypen, sehr schwer und risikofreudig ist. Es wäre viel leichter, die schon in unserer Tradition eingewurzelte Schemata von Utopie, zu benutzen: der materiellen Wirklichkeit die " nicht materielle " entgegenzusetzen, das Heilige vom Scheinenden zu trennen, zu glauben, daß jemand " für ewig" das Gute vom Bösen, das Vergängliche vom Ewigen trennt... Hierarchisches Denken ist GRUSE jedoch fremd. Die Aufteilung auf Gutes und Böses gehört für Ihn zur Geschichte. "Ich hätte es gern, daß Alle das Heilige in allem entdecken würden."- stellt er einfach fest. Und fügt dem hinzu: "Ich verabscheue keine menschliche, aus dem Leben schöpfende, Geste. Jede Geste, falls man sie bemerkt, ist mit Geist erfüllt." Vorbeugung vom Genet ?"


Aus dem Artikel "Krzysztofa Gruse’go Mittlere Dinge " von Jolanta Ciesielska (Kunsthistorikerin des Museums der zeitgenössischen Kunst in Lodz) in Kwartalnik Artystyczny Nr 4 1996, S. 177. Bydgoszcz Übersetzt von J. Zadora


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Kocham elementarze instrukcje obsługi
bajki wezwania i obwieszczenia. Kocham
je dlatego że są atrapą mądrości.
Lubię muchy. Postanowiłem że zawsze jest
tak samo

Ich liebe ABC-Bücher Bedienungsanleitungen
Märchen Aufrufe und Bekanntmachungen.
Sie liebe ich denn sie der Weisheitsschein sind.
Ich mag die Fliegen. Ich habe mir vorgenommen es ist immer
das selbe

aus dem Band "Theorie des Durchschnittlichen (Einführung)" Krzysztof Gruse, Hrsg. Mózg, Bydgoszcz 2000, übers.v. J. Zadora