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SHOLEH KASHIZADEH
AUSBILDUNG 1976 - 1980 Universität Teheran, Iran Biologiestudium 1980 - 1984 Universität Mainz Fortsetzung des Biologiestudiums |
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1981-1984
Johannes-Gutenberg University/Germany, Studied Biology 1984 - 1987 Universität Tübingen Hauptstudium in Mikrobiologie (Nebenfächer: Molekulargenetik, Immunologie und Zoologie) 1985 Universität Tübingen Teilnahme am Kunstlehrgang von Martin Schmid 1987 - 1991 Johannes-Gutenberg-Universität Mainz Studium der freien Kunst Abschluss: Diplomprüfung SONSTIGE BERUFSERFAHRUNG 1987 Johannes-Gutenberg-Universität Mainz: Selbstausbildung in der Vergoldungstechnik 1988 - 1990 Universität Mainz: Assistentenstelle für Malerei 1990 - 1992 Leitung einer Kindergruppe im Alter von 4 -14 Jahren, Mal- und Zeichenunterricht in Frankfurt am Main (autonome iranische Frauengruppe) 1993 - 1995 Aufenthalt in Langris / France Arbeit als Vergolderin und maltechnische Arbeiten SPRACHKENNTNISSE Persisch Deutsch in Wort und Schrift ( 1980 - 1992) Französisch (1992 - 1995) Englisch viele Reisen zu den europäischen Kunstzentren AUSSTELLUNGEN 1989 - 1990 Galerie der Abott- Werke, Frankfurt am Main, Einzelausstellung 1990 " Workshop " Norden: Stadtgalerie 1990 "Frauen aus aller Herren Länder" Frankfurt am Main: Historisches Museum 1990 "Malerei und Zeichen" Wiesbaden: Galerie Hinterhaus 1991 Bockenheimer Galerie Frankfurt am Main 1992 Norden: Stadtgartengalerie 1994 Wiesbaden: Galerie Stolanova 1995 Galerie la chappelle du College Diderot Langris / France Sparkasse in Alsfeld / Frankfurt 1996 - Ausstellung in der "Stollwerk" Galerie in Köln - Ausstellung im iranischen Kulturzentrum in Köln - Ausstellung im Maison Renaissance, "Art de vivre" Arc en Barois / France 1997 - Gruppenausstellung in der Abtei Brauweiler / Stadtmuseum Köln - Einzelausstellung in der Galerie des iranischen Kulturzentrums Köln 1998 - Gruppenausstellung in der Biennale de Langres peintures sculptures - Gruppenausstellung in Lyon, Centre culturel de ville Lyon 1999 Galerie Inter Art Reich Köln 2000 - Gruppenausstellung der Gesellschaft der Freunde junger Kultur Baden-Baden "in dem alten Gefängnis" Baden-Baden - Galerie Inter Art Reich, Köln 2001 - "freie Wahl" Gruppenausstellung in der Kunsthalle Baden-Baden - Einzelausstellung in der Galerie des Allerwelthaus in Köln - Gruppenausstellung im Kulturzentrum Ignis - Ausstellung im Nationalpark Harz, Nationalparkgemeinde Sankt Andreasberg und des Nationalparks Harz 2002 (geplante Ausstellung ) Galerie Langris / France STATEMENT I was born in Persia, my father´s family were from Caucasus,A rmenia( Baku). I was brought up as a Zoroastrian, attended elementary and high school there. After passing the examinations to get the matriculation in Tehran-University, I began to study biology and art. I decided in 1980 during the revolution before the islamic regime and before the outbreak of war to move to west Germany. I completed a German Languge in Hannover before moving in 1981 to Mainz where I continued with a parallel study of Biology and Art in the University there. In 1983 I gained a place in the University of Tubingen to study Microbiology, Molecular Genetic, Biochemistry, Zoology and Art. During these years I was working in Max-Plank institude for Biology. In 1985 I gaied a place in clinic Mainz for my research work in Haematology and start to work there. During this period I began to make contact with the Steadel Academy of Art in Frankfurt. In 1989 I moved to Frankfurt where I managed to acquire a studio and was also able to strenghthen my contacts with the Academy of Art by becoming a guest student in painting and making sculpture. During this period I continued to work towards my Art Diploma examination. I also was able to develop my ideas and concepts by holding work-shops in which I taught drawing,painting and mixed-media to groups of school children from several different schools and to groups of adults. I optained my diploma in 1991 and in that year left Germany to stay several months in London which I had often visited previously and looked intensively at exhibitions in galleries and museums managing with the development of my own art and ideas. During my stay in Germany however I had built up such good contacts in neighbouring France that I decided to move there living in Paris and Country side. |
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180x90 cm, 2000, Mischtechnik
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180x90 cm, 2000, Mischtechnik
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180x90 cm, 2000, Öl
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Sholeh Kashizadeh Mit Beginn meines Kunststudiums wendete ich mich zunächst der abstrakten Kunst zu, wechselte dann aber wieder zur Figürlichkeit. Zu einer Kombination von stilisierten Figuren mit Umfeldern aus frei abgewandelten persischen Schriftzeichen. In der Folge bemühte ich mich um einen tupfenden Farbauftrag. Gegen ende meines Studiums brach das Kompakte der geschlossenen Umrisse auf. Formsplitter und gestisch gesetzte abstrakte Zeichen übernehmen die Führung und gegen den Eindruck einer fließend-bewegten und räumlich-offenen Farbigkeit. Nach Abschluss des Studiums entstand eine folge großer Formate farbiger Dynamik. Das eruptiv expressive war nie mein Interesse, vielmehr war es die lebendige Rhythmisierung der Fläche, gleich einer organischen Gewebe- und Zellstruktur. In einer Reihe von Bildern ist die Vierdimensionalität realisiert, ist die Raum-Zeit-Einheit als neue Qualität des Bewusstseins wirklich geworden. Den Raum um die vierte Dimension erweitert, nämlich die Zeit. Ich spreche aber nicht von der Zeit, die selbst eine Räumliche ist; die Zeit als Teilende und Messende, welche unseren Tag in 24 Stunden zerlegt und den Raum zwischen zwei Terminen angibt. Ich meine auch nicht Zeit als Ausdruck eines vorrationalen Bewusstseins, des mythischen, in dem die Zeit polaren Charakter besitzt. Tag und Nacht, zwei sich ergänzende Pole einer Einheit, so wie Lebenszeit und Todeszeit. Ich spreche von der Zeit, die zusammenfügende Zeithaftigkeit ist, alles dies; Naturzeit, Uhrenzeit, kosmische Zeit, biologische Dauer, Rhythmus, Metrik, Vitalität und Seele, Unterbewusstsein und Mentalität. Diese Zeit hebt die Dreidimensionalität des Raumes auf. Plötzlich können sich Parallelen im Unendlichen schneiden. Die Bewegung als integralen Bestandteil des Raumes würde sichtbar gemacht. Das Diaphane, das Durchscheinende, das Licht, sind in der Arbeit enthalten und es bleibt dem Betrachter überlassen, ob er darin eher eine Manifestation des göttlichen Lichtes oder atheistisch sphärisches Licht sieht. |