Veranstaltungsprogramm im April 2002


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Auf Russisch

Geschrieben in Deutschland - zweisprachige Anthologie in Deutschland lebender polnischen Autoren



Ausstellung
"COINCIDENCE I/2002 - Zusammentreffen in Köln
Ausstellende Künstler:
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  Frantisek Kyncl, Tschechien (Bilder, Zeichnungen)
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  Yizheng Lin, China (Bilder)
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  Veronika Moos, Deutschland (Textile Kunst)
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  François du Plessis, Südafrika, (Bilder, Objekte)
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  Maria Rigoutsou, Griechenland (Bilder)
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  Włodek Stopa, Polen (Skulptur)
Öffnungszeiten:
bis 28.04.02
Mo. und Di. 11-17 Uhr, So. 15-19 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung (Gunter Demnig, Tel. 0221/25 14 89)



Gefördert vom
Ministerium für
Städtebau und Wohnen,
Kultur und Sport
des Landes Nordrhein-Westfalen


 So., 07.04., 15.30 - 19.30 Uhr


animation Jazznachmittag

Lockeres (und leckeres) Treffen in zwangloser Atmosphäre:
Es spielen für Sie und Ihre Freunde Bodo Kutscher, Georg Lindemann, Lena Bloch,
Alexander Simonovski, Martin Quodbach, Michael Schöneich und viele andere gute Musiker.

siehe auch

(Eintritt frei)


Fotos
 Mo., 08.04., 16-20 Uhr

Frauentreffen

International kochen - vorgeführt und mitgemacht!
Wir kochen zusammen unter fachmännischer Anleitung.
Heute: russische Spezialitäten.

(Eintritt frei)


 Di., 09.04., um 20 Uhr


Polnischer Filmklub
Film: "Ich schau dir in die Augen, Mary / Patrzę na ciebie, Marysiu"
Polen 1999, 70 Min., OF. Regie: Łukasz Barczyk
Darsteller: Maja Ostaszewska, Michał Bukowski, Dorota Landowska, Redbad Klynstra

In einem intim inszenierten psychologischen Drama erzählt der 25-jãhrige Łukasz Barczyk die Geschichte von Maria und Michał, deren Liebe und Zusammenleben zur Verzweiflung führt. Der Film ist als Amateur- und Videoaufnahme stilisiert. Der Schnitt ist chaotisch. Die Kamera folgt den Protagonisten, verläuft sich jedoch oft, um sie schließlich aus den Augen zu verlieren. Alle diese interessanten und gut gelungenen strukturellen Maßnahmen betonen im letzten Effekt das Zittern der Seelen der jungen Leute, die viele Ängste haben und wenig Chance für sich sehen.

     
Während der Filmreihe "Generation 2000" werden in den kommenden Monaten junge polnische Regisseure und ihre sehenswerten Werke präsentiert.

Moderation: Lidia Kämmerlings

UKB 6 €
Mit freundlicher Unterstützung des Polnischen Instituts Düsseldorf

 Do., 11.04., um 19 Uhr
Abend der russischen Autorenlieder


UKB 10 €

Veronika Dolina aus Moskau im Konzert


 So., 14.04., 15.30 - 19.30 Uhr


Jazznachmittag

Lockeres (und leckeres) Treffen in zwangloser Atmosphäre:
Es spielen für Sie und Ihre Freunde Bodo Kutscher, Georg Lindemann, Lena Bloch,
Alexander Simonovski, Martin Quodbach, Michael Schöneich und viele andere gute Musiker.


(Eintritt frei)

 Di., 16.04., um 19 Uhr


© Inessa
Polnischer Jour Fixe      

"Długie nocne rodaków rozmowy"
Marek Zmiejewski und Janusz Kuboc laden Sie und Ihre Freunde
zu einem ungezwungenen Meinungsaustausch ins IGNIS herzlichst ein

Veranstaltung in polnischer Sprache
Eintritt frei

 Mi., 17.04., um 20 Uhr

"Herr Ohnestimme - Gesänge vom Schwarzen Meer"

Ein elektro-akustisches Live-Hörbild mit Originalklängen aus Bulgarien
von und mit
RALF THENIOR (Texte & Rezitation)
und RALF WERNER (Violoncello & Elektronik & Klangkomposition)

Veranstaltung in deutscher Sprache
UKB 7 €
     
      siehe auch


 Do., 18.04., 19.30 - 24.30 ? Uhr
   
© Inessa


mit der IGNIS Hausband

(UKB 8 €)


 So., 21.04., 15.30 - 19.30 Uhr


Jazznachmittag

Lockeres (und leckeres) Treffen in zwangloser Atmosphäre:
Es spielen für Sie und Ihre Freunde
Bodo Kutscher, Georg Lindemann, Lena Bloch,
Alexander Simonovski, Martin Quodbach, Michael Schöneich und viele andere gute Musiker.


(Eintritt frei)


 Mo., 22.04., 19 Uhr

Filmabend zum 70. Geburtstag von Andrej Tarkowskij: "Möge jeder, der dies wünscht, sich meine Filme wie einen Spiegel anschauen."

Film: "Der Spiegel", (Serkalo - UdSSR 1975) 1:45 min.
Regie: Andrej Tarkowskij
Darsteller: Margarita Terechowa, Ignat Danilzew, Oleg Jankowski, Filip Jankowski, Anatoli Solonizyn, Alla Demidowa, Nikola Grinko, Tamara Ogorodnikowa, Jurij Nasarow, Innokenti Smoktunowski
Musik: Eduard Artemjew (mit Motiven aus Werken von Johann Sebastian Bach, Henry Purcell, Giovanni Battista Pergolesi)
Buch: Alexander Mischarin, Andrej Tarkowskij (Mit Gedichten von Arseni Tarkowski)
Ein Mann, Sohn geschiedener Eltern, auf der Suche nach der verlorenen Zeit und nach der eigenen Identitt. Das private Schicksal ist verbunden mit den gesellschaftlichen Erschütterungen und Umbrüchen der Sowjetunion zwischen 1930 und den späten siebziger Jahren. Andrej Tarkowskij folgt in seinem stark autobiografisch bestimmten Film der ver- schlungenen Struktur eines Bewußtseins und setzt an die Stelle linearer Erzähllogik die poetische Brechung und Reflexion: So gleicht "Der Spiegel" einem komplexen System sich gegenseitig kommentierender Spiegelbilder, die mit hoher Kunstfertigkeit ineinandergefügt sind. Der Film brachte dem Regisseur in der UdSSR den Vorwurf des "Subjektivismus" ein. (LdiF) Ein schwer kranker Mann läßt sein Leben Revue passieren und hofft, im Sterben zu sich selbst zu finden. Den Schlüssel zum Verständnis liefert Regisseur Andrei Tarkowskij aber erst in seiner vorletzten Sequenz. DER SPIEGEL ist eine melancholische Reise durch das fragmenthafte Gedächtnis eines Menschen und bricht - wie jeder Film über die Erinnerung - mit einer linearen Erzählweise zugunsten einer assoziativen Montage. Das Ergebnis ist ein verwirrend vielschichtiger Film, dessen poetisch-traumhafte Bilderwelt dem Zuschauer noch lange im eigenen Gedächtnis bleibt. Lars von Trier, dessen Vorbild Tarkowskij ist, will den SPIEGEL dreißig Mal gesehen haben. DER SPIEGEL ist ein Film über die "Suche nach der ver- lorenen Zeit" und - auch darin dem Lebenswerk Prousts ähnelnd - ein unverhüllt autobiographischer Film. Tarkowskij ließ für den Film das Haus seiner Kindheit nachbauen und die Stimme des längst verstorbenen Vaters dessen Gedichte zitieren. DER SPIEGEL macht Tarkowskis eigenes Leben erfahrbar, gerade auch da, wo es sich mit der Geschichte berührt - der der Sowjetunion zwischen 1930 und den siebziger Jahren.
Andrej Tarkowskij, geboren 1932 in der UdSSR, Sohn des Dichters Arseni Tarkowski, studierte zunächst Musik und bildende Künste, bevor er 1954 an der Moskauer Filmhoch- schule aufgenommen wurde. Mit seinem ersten Spielfilm IWANS KINDHEIT (1962) gewann er den Goldenen Löwen in Venedig und wurde auf einen Schlag international bekannt. Das änderte nichts daran, daß er in seiner Heimat mit Aufführverboten belegt wurde (für ANDREI RUBLJOW, 1964-66) und in zwanzig Jahren nur fünf Filme machen konnte. Anfang der achtziger Jahre kehrte er von einer Auslandsreise nicht mehr zurück - und der sowjetischen Kulturbürokratie, aber auch der Heimat für immer den Rücken. In Italien drehte er NOSTALGHIA (1982/83), dessen Titel Programm ist. Sein letzter Film OPFER (1985) ist eine schwedisch/französisch/britische Koproduktion. Tarkowski verstarb nach langem Krebsleiden 1986 in Paris. (arte)

Moderation: Tatjana Kuschtschewskaja

Veranstaltung in russischer Sprache
UKB 3 €
Di., 23.04., 20 Uhr
Kroatischer Abend

Vortrag: "Rudjer Boskovic, Gelehrter und Diplomat"
Vortragender: Professor Kresimir Veselic
Der Vortrag will die wissenschaftliche und diplomatische Tätigkeit des Dubrovnikers Rudjer Boskovic sowohl im Rahmen des Europas im XVIII Jh. als auch in ihren Auswirkungen auf die heutige Zeit schildern.
Der Vortragende ist Lehrstuhlinhaber für Mathematische Physik an der Fernuniversität Hagen.


Eine Veranstaltung der COLONIA CROATICA e.V.
(Eintritt frei)


(Portrait des Naturforschers und Mathematikers Rugiero Boscovich [Rudjer Boskovic] (1711-1787) nach einem von Guiseppe Bramati (1795 - 1871) gezeichneten und von Luigi Rados (1773 - 1840) gestochenen Blatt)


 Do., 25.04., 20 Uhr
"Frauen sind keine Engel"
Chansons & Schlager der 20/30er Jahre
frech in Szene gesetzt von dem Ensemble "Trio Infernal"
mit Susanna Stauber / Sängerin & Femme Fatale
Radoslaw Stawarz / Teufelsgeiger
und Markus Hinz / genialer Pianist

UKB 10 €
Benefizkonzert zu Gunsten von  "Medica mondiale e.V."  für kriegstraumatisierte Frauen im Kosovo.


 Fr., 26.04., 20 Uhr


tickets Lange Nacht der polnischen Literatur



Lyrikabend mit

Foto                Foto
Bohdan Zadura                         Andrzej Sosnowski
Foto                 Foto
Marzanna B. Kielar        Agnieszka Kuciak


Begrüßung
Dr. Winfried Gellner, Kulturamt der Stadt Köln

Einleitende Worte
Konsul Wojciech Jakubowski, Generalkonsulat der Republik Polen in Köln

Musikalische Umrahmung
Arkadiusz Błeszyński (Gitarre) und Krzysztof Kozielski (Bass)

Moderation
Albrecht Lempp, Kraków

Lesung in Deutsch
Wiesława Wesołowska und Bernt Hahn

Eintritt frei

Ein Gemeinschaftsprojekt
                                            Foto                                                                    Logo
des Generalkonsulats der Republik Polen in Köln    und    des Europäischen Kulturzentrums IGNIS e.V.

Die Veranstalter danken dem Kulturamt Köln und dem Land Nordrhein-Westfalen für die freundlicher Unterstützung des Projektes.


Über die Autoren



 So., 28.04., 15.30 - 19.30 Uhr


Jazznachmittag

Lockeres (und leckeres) Treffen in zwangloser Atmosphäre:
Es spielen für Sie und Ihre Freunde
Bodo Kutscher, Georg Lindemann, Lena Bloch,
Alexander Simonovski, Martin Quodbach, Michael Schöneich und viele andere gute Musiker.


(Eintritt frei)


 Di., 30.04., 21 - ? Uhr
   
© Inessa


mit der IGNIS Hausband

(UKB 10 €)


Mit freundlicher Unerstützung

                                                            und                         Nordrhein



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