|
Druckversion Auf Russisch Geschrieben in Deutschland - zweisprachige Anthologie in Deutschland lebender polnischen Autoren |
|
Ausstellung "COINCIDENCE I/2002 - Zusammentreffen in Köln |
|
Öffnungszeiten:
bis 28.04.02 Mo. und Di. 11-17 Uhr, So. 15-19 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung (Gunter Demnig, Tel. 0221/25 14 89) |
|
Gefördert vom
Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen |
|
|
|
Mo., 08.04., 16-20 Uhr
Frauentreffen International kochen - vorgeführt und mitgemacht! Wir kochen zusammen unter fachmännischer Anleitung. Heute: russische Spezialitäten. (Eintritt frei) |
|
Di., 09.04., um 20 Uhr
Polnischer Filmklub
|
|
Während der Filmreihe "Generation 2000" werden in den kommenden Monaten junge polnische
Regisseure und ihre sehenswerten Werke präsentiert.
Moderation: Lidia Kämmerlings UKB 6 € |
|
Mit freundlicher Unterstützung des Polnischen Instituts Düsseldorf
|
|
|
|
Do., 11.04., um 19 Uhr
Abend der russischen Autorenlieder
UKB 10 € |
Veronika Dolina aus Moskau im Konzert |
|
|
|
Di., 16.04., um 19 Uhr
© Inessa |
Polnischer Jour Fixe
"Długie nocne rodaków rozmowy" Marek Zmiejewski und Janusz Kuboc laden Sie und Ihre Freunde zu einem ungezwungenen Meinungsaustausch ins IGNIS herzlichst ein Veranstaltung in polnischer Sprache Eintritt frei |
|
|
|
Mi., 17.04., um 20 Uhr "Herr Ohnestimme - Gesänge vom Schwarzen Meer" Ein elektro-akustisches Live-Hörbild mit Originalklängen aus Bulgarien von und mit RALF THENIOR (Texte & Rezitation) und RALF WERNER (Violoncello & Elektronik & Klangkomposition) Veranstaltung in deutscher Sprache UKB 7 € |
|
|
Do., 18.04., 19.30 - 24.30 ? Uhr |
© Inessa |
mit der IGNIS Hausband (UKB 8 €) |
|
Mo., 22.04., 19 Uhr
Filmabend zum 70. Geburtstag von Andrej Tarkowskij:
"Möge jeder, der dies wünscht, sich meine Filme wie einen Spiegel anschauen."
Film: "Der Spiegel", (Serkalo - UdSSR 1975) 1:45 min. Regie: Andrej Tarkowskij Darsteller: Margarita Terechowa, Ignat Danilzew, Oleg Jankowski, Filip Jankowski, Anatoli Solonizyn, Alla Demidowa, Nikola Grinko, Tamara Ogorodnikowa, Jurij Nasarow, Innokenti Smoktunowski Musik: Eduard Artemjew (mit Motiven aus Werken von Johann Sebastian Bach, Henry Purcell, Giovanni Battista Pergolesi) Buch: Alexander Mischarin, Andrej Tarkowskij (Mit Gedichten von Arseni Tarkowski) |
|
| Ein Mann, Sohn geschiedener Eltern, auf der Suche nach der verlorenen Zeit und nach der eigenen Identitt. Das private Schicksal ist verbunden mit den gesellschaftlichen Erschütterungen und Umbrüchen der Sowjetunion zwischen 1930 und den späten siebziger Jahren. Andrej Tarkowskij folgt in seinem stark autobiografisch bestimmten Film der ver- schlungenen Struktur eines Bewußtseins und setzt an die Stelle linearer Erzähllogik die poetische Brechung und Reflexion: So gleicht "Der Spiegel" einem komplexen System sich gegenseitig kommentierender Spiegelbilder, die mit hoher Kunstfertigkeit ineinandergefügt sind. Der Film brachte dem Regisseur in der UdSSR den Vorwurf des "Subjektivismus" ein. (LdiF) Ein schwer kranker Mann läßt sein Leben Revue passieren und hofft, im Sterben zu sich selbst zu finden. Den Schlüssel zum Verständnis liefert Regisseur Andrei Tarkowskij aber erst in seiner vorletzten Sequenz. DER SPIEGEL ist eine melancholische Reise durch das fragmenthafte Gedächtnis eines Menschen und bricht - wie jeder Film über die Erinnerung - mit einer linearen Erzählweise zugunsten einer assoziativen Montage. Das Ergebnis ist ein verwirrend vielschichtiger Film, dessen poetisch-traumhafte Bilderwelt dem Zuschauer noch lange im eigenen Gedächtnis bleibt. Lars von Trier, dessen Vorbild Tarkowskij ist, will den SPIEGEL dreißig Mal gesehen haben. DER SPIEGEL ist ein Film über die "Suche nach der ver- lorenen Zeit" und - auch darin dem Lebenswerk Prousts ähnelnd - ein unverhüllt autobiographischer Film. Tarkowskij ließ für den Film das Haus seiner Kindheit nachbauen und die Stimme des längst verstorbenen Vaters dessen Gedichte zitieren. DER SPIEGEL macht Tarkowskis eigenes Leben erfahrbar, gerade auch da, wo es sich mit der Geschichte berührt - der der Sowjetunion zwischen 1930 und den siebziger Jahren. |
| Andrej Tarkowskij, geboren 1932 in der UdSSR, Sohn des Dichters Arseni Tarkowski, studierte zunächst Musik und bildende Künste, bevor er 1954 an der Moskauer Filmhoch- schule aufgenommen wurde. Mit seinem ersten Spielfilm IWANS KINDHEIT (1962) gewann er den Goldenen Löwen in Venedig und wurde auf einen Schlag international bekannt. Das änderte nichts daran, daß er in seiner Heimat mit Aufführverboten belegt wurde (für ANDREI RUBLJOW, 1964-66) und in zwanzig Jahren nur fünf Filme machen konnte. Anfang der achtziger Jahre kehrte er von einer Auslandsreise nicht mehr zurück - und der sowjetischen Kulturbürokratie, aber auch der Heimat für immer den Rücken. In Italien drehte er NOSTALGHIA (1982/83), dessen Titel Programm ist. Sein letzter Film OPFER (1985) ist eine schwedisch/französisch/britische Koproduktion. Tarkowski verstarb nach langem Krebsleiden 1986 in Paris. (arte) |
|
Moderation: Tatjana Kuschtschewskaja Veranstaltung in russischer Sprache UKB 3 € |
|
|
|
Do., 25.04., 20 Uhr |
|
"Frauen sind keine Engel"
Chansons & Schlager der 20/30er Jahre frech in Szene gesetzt von dem Ensemble "Trio Infernal" mit Susanna Stauber / Sängerin & Femme Fatale Radoslaw Stawarz / Teufelsgeiger und Markus Hinz / genialer Pianist UKB 10 € |
| Benefizkonzert zu Gunsten von "Medica mondiale e.V." für kriegstraumatisierte Frauen im Kosovo. |
|
Fr., 26.04., 20 Uhr
Lange Nacht der polnischen Literatur
|
|
Lyrikabend mit
Bohdan Zadura Andrzej Sosnowski |
Marzanna B. Kielar Agnieszka Kuciak |
|
Begrüßung Dr. Winfried Gellner, Kulturamt der Stadt Köln Einleitende Worte Konsul Wojciech Jakubowski, Generalkonsulat der Republik Polen in Köln Musikalische Umrahmung Arkadiusz Błeszyński (Gitarre) und Krzysztof Kozielski (Bass) Moderation Albrecht Lempp, Kraków Lesung in Deutsch Wiesława Wesołowska und Bernt Hahn Eintritt frei Ein Gemeinschaftsprojekt
des Generalkonsulats der Republik Polen in Köln und des Europäischen Kulturzentrums IGNIS e.V. Die Veranstalter danken dem Kulturamt Köln und dem Land Nordrhein-Westfalen für die freundlicher Unterstützung des Projektes. Über die Autoren |
|
Di., 30.04., 21 - ? Uhr |
© Inessa |
mit der IGNIS Hausband (UKB 10 €) |
|
Mit freundlicher Unerstützung |
|
|