IGNIS-Veranstaltungskalender im September  2008

 

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Mo., 01.09., 19 h  (Eintritt frei)

"Fremd in Köln? Wir sind für Sie da!

Informationen zur sozialen Beratung

für Migranten aus Russland und der ehem. UdSSR

(Veranstaltung in russischer Sprache) 

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Fr., 05.09., 20 h

Ausstellungseröffnung

"COINCIDENCE III/2008 - Zusammentreffen in Köln"

Ausstellende KünstlerInnen:

Beata Obst (Polen) Malerei

Norbert Küpper (Deutschland) Malerei

 

Die Künstler sind anwesend.

 

Begrüßung:

Anna Brzozowska, Direktorin des Polnischen Instituts Düsseldorf

 

Einleitung:
Janusz Pac-Pomarnacki, Kunstkritiker, Köln

 

Musikalische Umrahmung:
"Romano Trajo"

Roma-Musik aus Polen, Russland und vom Balkan

 

Dauer der Ausstellung:

Bis 2.11.2008

Öffnungszeiten:

Mo. 17-19 Uhr, So. 15-18 Uhr, bei anderen Veranstaltungen
und nach telefonischer Vereinbarung.  

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Fr., 05.09., 21 h (Eintritt frei)
Roma-Musik aus Polen, Russland und vom Balkan

"Romano Trajo" -
Beata Burakowska - Gesang, Gitarre
Dragan Stankowic - Akkordeon
Alexander Meyen – Geige

Leszek Saletra - Geige
Nino Girsiashwili – Bass, Gesang

 

Die Band verbindet die reichen Liedüberlieferungen aus Osteuropa und dem Balkan

und entwickelt künstlerisch eine Musik, die zwischen Worldmusik, Jazz und Folk

angesiedelt ist. Auch inhaltlich zeichnet sie sich durch Vielfalt aus: neben

Liebesliedern gehören zum Repertoire Stücke, die vom Alltag, aber auch

von Ausgrenzung und Verfolgung erzählen. Die Texte werden auf Romanés

gesungen, der Sprache der Roma. So bleibt ROMANO TRAJO dem kulturellen

Erbe der Vorfahren aus Ost- und Südosteuropa, ja letztendlich Indien, in Musik

und Sprache treu.

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So., 07.09., Einlass 15 h (Eintritt frei)
Jazznachmittag
16 - 18 Uhr - Gleb Vascenko & friends
Ab 18 Uhr - offene Jamsession.

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Mo., 08.09., 15 - 18 h (Eintritt frei)
Multikultureller Frauentreff in der Villa Ignis

Ein Treffen für Frauen jeden Alters in lockerer Runde zum gemütlichen

Beisammensein und Erfahrungsaustausch. Es werden eigene Gedichte

vorgetragen, Aktivitäten zur Gesunderhaltung organisiert oder aber Referentinnen

eingeladen, die zu verschiedenen Themen sprechen, die für uns Frauen von

besonderem Interesse sind. 

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Mo., 08.09., 19 h (Eintritt frei)
Leckerbissen der russischen Musik und Küche

Natascha und ihre Freunde singen und spielen

die schönsten russischen Lieder und Melodien

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Mi., 10.09., 19.30 h (Eintritt frei)

Deutsch-Ukrainischer Gesprächskreis

Thema: "Ukrainische Medien zwischen Skylla und Charybdis.

Wohin geht die Fahrt?"
Die "Orangene Revolution" bewirkte eine Abwendung von der die Berichterstattung
bevormundenden "Temnyky" und vom direkten Druck auf die Redaktionen. Doch das
Bild von der erreichten Unabhängigkeit der ukrainischen Medien trügt: Sie werden,
wenngleich nicht mehr so stark wie früher, weiterhin vereinnahmt, vom Staat und
vom Markt, auf Kosten der Gesellschaft. Wir möchten diskutieren, woran das liegt,
und welche Lösungen existieren.

 

Information: Olesya Repgen, Tel. 0160-4051385

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Do., 11.09., 15-19 h (Eintritt frei)
Geselliger Nachmittag für junge Leute über 50
Bei Kaffee und Kuchen oder einem leckeren Glas Wein ein bisschen Musik hören,

tanzen oder einfach nur reden. Genießen Sie mit uns einen wunderschönen

Nachmittag voller Überraschungen. Und lernen Sie nette Leute kennen.

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Fr., 12.09., Einlass 19 h (Eintritt frei)
Leckerbissen der polnischen Musik und Küche

Literarisch-musikalisches Programm
"Weiblich-Männliche Begierden im Paradies und auf Erden"

aus der Reihe "Sinn und Sinne" von Irene J. Rostalski (Prosa und Poesie)
und Alexandra Stegh (Poesie, Gesang und Gitarrenbegleitung)

Diese Programmreihe wird bereits seit 2 Jahren realisiert
und existiert in zwei Sprachausführungen, für polnisches
und deutsches Publikum.

Die Spannungen- und Entspannungen zwischen Frau und Mann
verflochten in Prosa und Lyrik, Wort und Gesang,
in polnischer Sprache und schlesischer Mundart vorgetragen
in einer Atmosphäre humorvoller Reflexionen,
werden den ersten Teil des Abendprogramms ausfüllen.

 

Im zweiten Teil des Abendprogramms
singt Ola (Alexandra Stegh), internationale Jazzstandards
in polnischer, englischer und deutscher Sprache
in Begleitung eines Jazzpianisten.

Die polnischen Texte sind selbst von ihr verfasst,
so heißt z.B. "Misty" - "Przymglona",
und "East Of The Sun" - "Dom wsrod gwiazd" und viele andere Überraschungen.

 

& Gaumenfreuden nach Hausfrauenart aus der polnischen Küche.

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So., 14.09., Einlass 15 h (Eintritt frei)
Jazznachmittag
16 - 18 Uhr

Christoph Möckel - altsax
Pablo Held - piano
Benjamin Garcia - bass
Max Andrzejewski – drums

 

Ab 18 Uhr - offene Jamsession.

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Mo., 15.09., 19 h ((Eintritt frei - Spenden erbeten)

Neue Dokumentarfilme aus Russland
Moderation: Michail Kamionsky
Veranstaltung in russischer Sprache

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Di., 16.09., 20 h (Eintritt frei) 

Jahrbuch Polen 2008 - Junge Menschen zwischen Hip Hop und Katholizismus

Vorstellung des Jahrbuchs 2008 des Deutschen Polen Instituts Darmstadt
Thema: Polens Jugend
mit Andrzej Kaluza (Deutsches Polen-Institut)

und Rainer Mende (Polnisches Institut Leipzig).

Andrzej Kaluza und Rainer Mende stellen ausgewählte Themen in Wort, Bild

und Ton vor.

Das aktuelle Jahrbuch Polen gibt einen umfassenden Einblick in die vielfältigen
Lebenswelten der polnischen Jugend. Die Autoren präsentieren Essays
über Generationsbegriffe, Jugendkultur, Migration, Provinz, Moden,
Gesellschaftsmodelle und Religion, stellen Eigen- und Fremdbilder in Frage,
beschreiben, beziehen aber auch Position.

Dr. Andrzej Kaluza, wissenschaftlicher Assistent am Deutschen Polen Instituts

Darmstadt, Studium der Germanistik und Niederlandistik an der Universität Breslau.

Promotion in Politikwissenschaft an der Universität Frankfurt am Main.  Presse- und

Öffentlichkeitsarbeit, DPI-Nachrichten; Publikationsprojekte, Jahrbuch; Förderpreis

für polnische Übersetzer deutschsprachiger Literatur, Vorsitzender der

Auswahlkommission; Ausstellungen, Tagungen, Veranstaltungen, Lesungen.

Rainer Mende studierte Germanistik, Polonistik und Kommunikations- und

Medienwissenschaft in Leipzig und Warschau, Magister Artium;  seit 2003 wiss.

Hilfskraft am Institut für Slawistik der Universität Leipzig, Vorbereitung einer

Promotion über polnische Autoren in Deutschland nach 1989; literarische

Übersetzungen für Lesungen und Publikationen, Schwerpunkt: neueste

polnische Prosa.

Veranstaltung in deutscher Sprache

Eine Gemeinschaftsveranstaltung
der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Köln-Bonn,
des Generalkonsulates der Republik Polen in Köln
und des IGNIS e.V. Europäisches Kulturzentrum
  

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Fr., 19.09., Einlass 19 h (Eintritt frei)
Leckerbissen der polnischen Musik und Küche

"Jestem kobieta / Ich bin eine Frau" Polnische Chansons

singt Jola Wolters. Am Fügel Witold Miksik.

 

Die polnische Chansonette Jola Wolters präsentiert in ihrem melancholischen

Programm "Jestem Kobieta" die große Vielfalt und die zahlreichen Gelegenheiten

weiblicher Traurigkeiten. Die in polnischer und deutscher Sprache vorgetragenen

Lieder reichen dabei vom Leid einer Verlassenen bis zur schwermütigen Sehnsucht
nach der großen Liebe. Von depressiver Einsamkeit bis zum thematisierten

Verlangen nach Traurigkeit an sich.

Während sich das weibliche Publikum in den melancholischen Titeln und Texten

meist leicht wieder erkennt, sind Männer manchmal überrascht von den

leidenschaftlichen Tiefen weiblicher Gefühlswelten.

Jola Wolters singt unter anderem Titel von K. Komeda, A. Osiecka, W. Mlynarski,

M. Dietrich, P. Negri und Maanam.
 

Gaumenfreuden nach Hausfrauenart aus der polnischen Küche.

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So., 21.09., Einlass 15 h (Eintritt frei)
Jazznachmittag
16 - 18 Uhr

Constantin Krahmer (piano)
Alex Morsey (bass)
Timo Ehrler (drums)


Ab 18 Uhr - offene Jamsession.

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Do., 25.09., 15-19 h (Eintritt frei)
Geselliger Nachmittag für junge Leute über 50
Bei Kaffee und Kuchen oder einem leckeren Glas Wein ein bisschen Musik hören,

tanzen oder einfach nur reden. Genießen Sie mit uns einen wunderschönen

Nachmittag voller Überraschungen. Und lernen Sie nette Leute kennen.

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Fr., 26.09., Einlass 19 h (Eintritt frei)

Das Generalkonsulat der Republik Polen in Köln

lädt in die Villa Ignis ein zu einem
Polnischen Abend

Im Programm: Slawomir Olszamowski spielt Chopin.

 

Slawomir Olszamowski wurde in Breslau geboren. Er studierte Komposition an der

Musikhochschule in Kattowitz, in der Kompositionsklasse von Henryk Mikolaj Górecki

und Edward Boguslawski. Anschließend Teilnahme an zahlreichen Meisterkursen

im Fach Komposition u.a. bei Ton de Leeuw,  Alexander Baltin und Sofia Gubajdulina.

Nach dem Diplom bildete er sich weiter bei Witold Lutoslawski und bei H. M. Górecki.
S. Olszamowski ist Preisträger von Kompositionswettbewerben.

Er schreibt auch Filmmusik, unter anderen zum Film Goldgarten,

dieser Film gewann den Hauptpreis beim Festival für Kurzfilme in Berlin.
Die Werke von S. Olszamowski wurden im Rahmen bedeutender Festivals für neue

Musik aufgeführt, unter anderen bei: Warschauer Herbst, Schlesische Tage der

Neuen Musik, Forum Schlesischer Komponisten.

 

Gaumenfreuden nach Hausfrauenart aus der polnischen Küche.

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So., 28.09., Einlass 15 h (Eintritt frei)
Jazznachmittag
16 - 18 Uhr - Alexander Simonovsky & friends
Ab 18 Uhr - offene Jamsession.

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Mo., 29.09., 19 h (Eintritt frei)

Russischer Theaterabend

Theateraufführung: "Gott, kein Strafgericht! - Du weiltest hier auf Erden, nie als Frau!"

basierend auf Gedichten und Tagebüchern von Marina Zwetajewa (1892-1941).

Autorin und Darstellerin: Natalia Bobyleva.


"Sie war vollkommen eigensinnig... Sie durchlebte jedes Gefühl bis ins Äußerste,
sie suchte Ekstase nicht nur in der Liebe, sondern auch in der Hingabe,

der Einsamkeit und dem Unglück."
                                                               Nadeshda Mandelstam

"Zwetajewa war eine Frau mit einer regen männlichen Seele - endgültig,

militant und unbezähmbar. In ihrem Leben und ihrem Werk eilte sie ungestüm,

hungrig und gierig voran, immer auf der Suche nach Endgültigkeit und Bestimmung,

wobei sie extrem waghalsig war und alle anderen hinter sich ließ."
                                                               Boris Pasternak

 

Veranstaltung in russischer Sprache

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Di., 30.09., 20 h (Eintritt frei)

Gesprächskreis des deutsch-polnischen philosophischen Vereins

Heute: "Philosophie des Alltags und im Alltag. Sind die größten Ideen

des Denkens auch im Kinder-, Wohn-, und Schlafzimmer anwesend?"

Vortrag mit Diskussion.
Moderation: Dr. Marek Zmiejewski

 

Leider gilt Philosophie im allgemeinen und im öffentlichen Bewusstsein als ein

rein akademisches und elitäres Wissen.
Gründe für dieses Dafürhalten gibt es genug: abstrakte Seminare an der

Universitäten, pseudointellektuelle Diskussionen in den Medien, weltfremde Gestalten,
die sich Philosophen nennen usw. Sie alle zerkauen das überlieferte Gedankengut
und servieren das Verdaute als das "Postmetaphysische", "Postmoderne" an den

Endverbraucher. Kein Wunder also, dass die gesunden Menschen gern auf diese

Kost verzichten. Wenn Philosophie trotzdem noch begehrt wird, dann liegt das

ausschließlich an der natürlichen Anlage des Menschen. "und so ist wirklich in allen

Menschen, sobald Vernunft sich in ihnen bis zur Spekulation erweitert, irgendeine

Metaphysik zu aller Zeit gewesen, und wird auch immer darin bleiben." Kant.

"Kritik der reinen Vernunft" (B 21). Diese "natürliche Anlage" bildet die Grundlage

für unsere Gespräche, die für alle Interessierten offen sind.

 

Veranstaltung in deutscher Sprache

Info: Dr. Marek Zmiejewski, Tel. 0176 238 280 60
Der deutsch-polnische philosophische Verein e.V. (DPPV)
 

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Beratung für MigrantInnen aus Osteuropa
Telefonische Anmeldung:
Tel. 0221/732 72 81

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Spenden-Konto:

IGNIS e. V.

Sparkasse Köln-Bonn

BLZ 370 501 98

Konto 11 13 27 43

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IGNIS e.V. Europäisches Kulturzentrum
Elsa-Brändström-Str. 6, 50668 Köln, Tel. 0221/72 51 05
Email: info @ ignis . org, Homepage: www.ignis.org
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