IGNIS-Veranstaltungskalender im November 2008

 

 

Inhalt:

Bis 02.11.               Ausstellung "COINCIDENCE III/2008 - Zusammentreffen in Köln"
02.11., 15 Uhr          Jazznachmittag

03.11., 19 Uhr          Eine literarisch-musikalische Soirée über Mascha Kaléko

04.11., 19 Uhr          Zigeuner (Roma, Sinti ...) zwischen Tradition und 21. Jahrhundert

05.11., 16 Uhr          Christliche, jüdische und muslimische Frauen

07.11., 20 Uhr          Ausstellungseröffnung "COINCIDENCE IV/2008 - Zusammentreffen in Köln"

09.11., 15 Uhr          Jazznachmittag

10.11., 15 Uhr          Multikultureller Frauentreff

10.11., 19 Uhr          Leckerbissen der russischen Musik und Küche

12.11., 19.30 Uhr     Deutsch-Ukrainischer Gesprächskreis                    fällt aus !

13.11., 15 Uhr          Geselliger Nachmittag für junge Leute über 50
14.11., 20 Uhr          Lange Nacht der polnischen Literatur
17.11., 19 Uhr          Neue Dokumentarfilme aus Russland
21.11., 19 Uhr          Leckerbissen der polnischen Musik und Küche
24.11., 19 Uhr          Russische Barden
25.11., 20 Uhr          Gesprächskreis des deutsch-polnischen philosophischen Vereins

27.11., 15 Uhr          Geselliger Nachmittag für junge Leute über 50

27.11., 19.30 Uhr     Vielseitigkeit der deutsch-polnischen musikalischen BeziehungenVielseitigkeit der deutsch-polnischen musikalischen BeziehungenBeziehungenBeziehungenBeziehungenVielseitigkeit der deutsch-polnischen musikalischen BeziehungenVielseitigkeit der deutsch-polnischen musikalischen BeziehungenVielseitigkeit der deutsch-polnischen musikalischen BeziehungenVielseitigkeit der deutsch-polnischen musikalischen Beziehungen
28.11., 19 Uhr         
Andrzejki / polnisches St. Andreasfest

30.11., 15 Uhr          Jazznachmittag

 

 

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Bis 02.11.2008
Ausstellung
"COINCIDENCE III/2008 - Zusammentreffen in Köln"
Beata Obst (Polen) Malerei
Norbert Küpper (Deutschland) Malerei

Öffnungszeiten: Mo. 17-19 Uhr, So. 15-18 Uhr, bei anderen Veranstaltungen
und nach telefonischer Vereinbarung.

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Sonntag, 02.11., Einlass 15 Uhr     (Eintritt frei)
Jazznachmittag
16 - 18 Uhr - Alexander Simonovsky & friendsAlexander Simonovsky & friendsAlexander Simonovsky & friends
Ab 18 Uhr - offene Jamsession.

 

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Montag, 03.11., 19 Uhr     (Eintritt frei)

„Eine lange Reise nach Nirgendland

(Monologe einer unmodernen Frau)

Eine literarisch-musikalische Soirée über Mascha Kaléko

 

Gedichte und Ausschnitte aus dem Tagebuch von Mascha Kaléko

dargestellt und gelesen von der Schauspielerin Natalia Bobyleva.

Die Reise untermalt und begleitet mit jüdisch-chassidischer Musik

Konstantin Gockel (Violine).

 

Veranstaltung in deutscher und russischer Sprache

 

Mit dem lyrisch-musikalischen Soirée wollen wir die Menschen zum

Nach- und Umdenken, vor allem aber zum Handeln bringen: gegen

Ausgrenzung, Rassismus und Gewalt, für mehr Menschlichkeit und

Toleranz. Warum Mascha Kaleko? Viele ihrer Gedichte haben einen

äußerst aktuellen Zeitwert.

 

Mascha Kaléko wurde 1907 als Kind  einer österreichischen Jüdin und

eines russischen Juden in Galizien geboren. Nach ihren frühen Erfolgen

mit Gedichten in der Tradition Heines und Tucholskys wurde Mascha

Kaléko von den Nazis zur Aufgabe ihrer Heimat und ihrer Karriere

gezwungen. Das Gefühl, Außenseiterin zu sein, kannte sie seit ihrer

Kindheit, seit ihre Familie aus dem armen Galizien nach Deutschland

gekommen war. 1938 emigrierte sie nach New York. 1960 zog Kaléko

wegen der Arbeit ihres Mannes mit nach Jerusalem, aber sie wurde dort

nie richtig heimisch. Ihr ganzes Leben war eine Zeit der Wanderschaft,

des Exils, und der ewigen Suche nach einer neuen Heimat.

Das Geheimnis und Schönheit ihrer Dichtung liegt in der Einfachheit.

 

Natalia Bobyleva hat die Hochschule GITIS (Meisterklasse von

dem Schauspieler und Regisseur A. A. Popov)  in Moskau absolviert

und ab 1979 bis 1990 im Theater Stanislavski gearbeitet. Seit 1992 l

ebt sie und arbeitet in Köln. Hier Teilnahme als Schauspielerin an

zahlreichen Theater- und TV-Produktionen. Seit 2004 inszeniert sie

und spielt Solostücke gewidmet den Werken russischer Klassiker.

 

Konstantin Gockel (Violine) studierte bei Igor Ozim, Max Rostal

und Cecil Aronowitz. Er spielte bei über 30 Uraufführungen

(z.B. Morton Feldman, Pauline Oliveros, Friedrich Zehm).

Eine Reihe von Werken sind ihm gewidmet, zuletzt „Vorspiel-Inseln“

von Markus Stockhausen. Preise: Grand Prix beim Internationalen

Kammermusikwettbewerb in Colmar, sowie Genter „Logos Award

for the best performance of the year”.

 

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Dienstag, 04.11., 19 Uhr   (Eintritt frei)

Zigeuner (Roma, Sinti ...) zwischen Tradition und 21. Jahrhundert

 

Es diskutieren:

Natascha Winter - Vorsitzende der Sinti-Allianz Deutschland (Sintiza),

Bergisch-Gladbach

Beata Burakowska - Sozialpädagogin (Romni) aus Köln, deren Eltern

bis in die 70er Jahre mit dem Wohnwagen umhergereist sind

Rüdiger Benninghaus - Ethnologe (Nicht-Rom) aus Köln, der sich seit

längerer Zeit mit der Problematik der Roma befasst

Samir Dzemajlovski - Pädagoge, Düsseldorf, (Rom aus Mazedonien),

dessen Eltern als Gastarbeiter nach Deutschland kamen

 

Musikalische Umrahmung:

Beata Burakowska (Gitarre) und Dragan Stankovic (Akkordeon)

 

Was bedeutet das heute, im 21.Jahrhundert, Zigeuner zu sein? Was kann man

hinter sich lassen, um in einer komplexen Industriegesellschaft seinen Platz zu

finden ohne seine Identität als Angehörige(r) der einen oder anderen Zigeuner-

gruppe aufzugeben? Angehörige von drei verschiedenen Zigeunergruppen

(Lovara, Sinti, Kovac(ija) wollen an diesem Abend darüber diskutieren.

 

Keine Kultur ist statisch, Kulturen verändern sich, wenn auch in unterschiedlicher

Geschwindigkeit. Manche haben ein längeres Beharrungsvermögen, halten länger

an Althergebrachtem fest als andere. Nichts anderes gilt auch für die

verschiedenen Zigeunergruppen; manche Gruppen sind offener für neue Entwicklungen

als andere. Möglicherweise hängt das auch mit der Zahl einer bestimmten

Zigeunergruppe in ihrem jeweiligen Land zusammen. Die seit ca. 600 Jahren

in Deutschland lebenden Sinti waren eine zahlenmäßig recht kleine, über ein

weites Gebiet verstreute Bevölkerungsgruppe und konnten vermutlich nur durch

Abgrenzungsmechanismen verhindern, assimiliert zu werden und als Volk

unterzugehen. Verschiedene Roma-Gruppen auf dem Balkan haben demgegenüber

in ihren Gebieten seit Jahrhunderten in nicht geringer Zahl zusammengelebt und

waren daher schon vor einer Assimilierung eher gefeit. Manche Zigeunergruppen

haben ihre Muttersprache schon vor längerer Zeit zugunsten der Sprache der sie

umgebenden Mehrheitsbevölkerung aufgegeben, ohne weder in ihrem eigenen

Bewusstsein, noch in den Augen der Nicht-Zigeuner aufgehört zu haben,

Zigeuner zu sein.  

Verschiedene Zigeuner-Gruppen haben Akademiker, Fachleute auf verschiedenen

Gebieten hervorgebracht, bei anderen Gruppen hingegen lässt sich solch eine

berufliche Umstellung weg von den traditionellen Berufen nur in geringem Maße

feststellen.

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Mittwoch, 05.11., 16 Uhr   (Eintritt frei)

„Im Dialog" - Begegnung dreier Kulturen

Beten - was hat es damit auf sich? Und was bedeutet es für Sie?"

Christliche, jüdische und muslimische Frauen werden gemeinsam und im Dialog
offen über Chancen und Stolpersteine des Zusammenlebens in Köln sprechen.
Dabei stehen Fachfrauen der drei Religionen unterstützend Rede und Antwort.

Die Religion als Friedensstifter - wäre das nicht etwas für uns alle, auch für Sie?
Auch Sie und Ihre Freunde sind uns herzlich willkommen!

Moderation: Pfarrerin Dorothee Schaper, Melanchthon Akademie

 

Zu dem interkulturellen Treffen laden ein:
das Europäische Kulturzentrum IGNIS und der Solidaritätsbund der Migranten

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Freitag, 07.11., 20 Uhr   (Eintritt frei)   

Ausstellungseröffnung

"COINCIDENCE IV/2008 - Zusammentreffen in Köln"

Ausstellende Künstler:

Krzysztof Gruse (Polen) Objekte

Odo Rumpf (Deutschland) Skulpturen

Ali Zülfikar (Türkei) Bilder

 

Die Künstler sind anwesend.

 

20.15 Uhr

Musik-Zeichnung-Performance:

"visual noise" von Agata Schubert (Polen) & Michael Hauck (Deutschland)

http://www.agata-schubert.de/video1.html

     

20.30 Uhr

Begrüßung:

Konsul Jakub Wawrzyniak, Generalkonsulat der Republik Polen, Köln

und Konsul Bekir Utku Atahan, Generalkonsulat der Republik Türkei, Hürth

 

Einleitung:
Janusz Pac-Pomarnacki, Kunstkritiker, Köln

 

21.00 Uhr

Musikalische Umrahmung:
Blues/Funk/Latin mit "The Blair Witch Project"

 

Ab 19 Uhr

Gaumenfreuden nach Hausfrauenart aus der polnischen Küche.

 

Dauer der Ausstellung:

Bis 14.12.2008

Öffnungszeiten:

Mo. 17-19 Uhr, So. 15-18 Uhr, bei anderen Veranstaltungen
und nach telefonischer Vereinbarung.  

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Freitag, 07. 11., 21 Uhr   (Eintritt frei)

Blues/Funk/Latin Konzert

"The Blair Witch Project"

Jan Bledowski, Polen (Geige)

Arkadiusz Bleszynski, Polen (Gitarre)

Gregor Lindemann, Deutschland (Kontrabass)

Ulas Saglam, Türkei (Schlagzeug)

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Sonntag, 09. 11., Einlass 15 Uhr   (Eintritt frei)

Jazznachmittag 

16 - 18 Uhr - "Türkis"
Canay Yüzbasioglu (Deutschland-Türkei) - Gesang
Roman Babik (Deutschland) - Piano
Philipp Bardenberg (Deutschland-Serbien) - E-Bass
Mirek Pyschny (Polen) - Schlagzeug

 

Ab 18 Uhr - offene Jamsession

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Montag, 10.11., 15 - 18 Uhr     (Eintritt frei)
Multikultureller Frauentreff
Eingeladen sind Frauen jeden Alters zu einem Treffen in lockerer Runde
zum gemütlichen Beisammensein und Erfahrungsaustausch.
Es werden eigene Gedichte vorgetragen, gemeinsame Kinobesuche oder
Aktivitäten zur Gesunderhaltung organisiert. Oft laden wir Referentinnen ein,
die zu verschiedenen Themen sprechen, die für uns Frauen von besonderem
Interesse sind.
 
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Montag, 10.11., 19 Uhr     (Eintritt frei)
Leckerbissen der russischen Musik und Küche
Russland ist näher als Sie denken. Eine kurze Reise hinter den Dom in die Nähe
des Zoos und Sie können nach Herzenslust in Köstlichkeiten wie Borschtsch,
Pelmeni und anderen russischen Genüssen schwelgen.
Dazu spielen Natascha und ihre Freunde die schönsten russischen Lieder
und Melodien
. Lassen Sie sich von der "russischen Seele" bezaubern.
Und wer weiß? Nach einem leckeren Wodka fällt das Mitsingen wahrscheinlich
gar nicht mehr schwer!
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Mittwoch., 12.11., 19.30 Uhr    (Eintritt frei)                              fällt aus !
Deutsch-Ukrainischer Gesprächskreis
Vortrag zu einem aktuellen Thema mit anschließender Diskussion
Information: Olesya Repgen, Tel. 0160-4051385  
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Donnerstag, 13.11., 15-18 Uhr     (Eintritt frei)
Geselliger Nachmittag für junge Leute über 50
Bei Kaffee und Kuchen oder einem leckeren Glas Wein ein bisschen Musik hören,

tanzen, ein Spiel spielen oder einfach nur reden. Genießen Sie mit uns einen

wunderschönen Nachmittag. Und lernen Sie nette Leute kennen.  

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Freitag, 14.11., 20 Uhr     (Eintritt frei)
Lange Nacht der polnischen Literatur

Literarisch-musikalischer Abend mit

JANUSZ RUDNICKI und ADAM WIEDEMANN

 

Begrüßung: 

Konsul Jakub Wawrzyniak, Generalkonsulat der Republik Polen in Köln

 

Einleitende Worte:

Dr. Winfried Gellner, Kulturamt der Stadt Köln

 

Lesung in Deutsch:

Bernt Hahn und Jörg Hustiak

 

Moderation:

Dr. Albrecht Lempp

 

Musikalische Umrahmung

Arkadiusz Błeszyński (Gitarre) und Krzysztof Kozielski (Kontrabass)

 

(Veranstaltung in deutscher und polnischer Sprache)  

 

In Zusammenarbeit mit dem Generalkonsulat der Republik Polen in Köln

 

--------------------------

 

Janusz Rudnicki

http://www.culture.pl/de/culture/artykuly/os_rudnicki_janusz

 

Adam Wiedemann

 

Kurzbiographie:

Geboren an Heiligabend 1967 in  Krotoszyn. Dichter, Prosaschriftsteller, Literatur- und Musikkritiker, Übersetzer aus dem Ukrainischen, Slovenischen und Englischen. Auch als Zeichner und Maler bekannt sowie als Autor und Mitarbeiter von Zeitschriften wie „Res Publika Nowa“ und „Studium“.

1999 ausgezeichnet mit dem Kościelski-Literaturpreis, dreimal wurden Werke von Wiedemann für den polnischen Literaturpreis NIKE nominiert (1998, 1999, 2005).

2000 war er Stipendiat in Nürnberg (Hermann-Kesten-Stipendium) und im Künstlerdorf Schöppingen, 2004 in Iowa City/USA als Stipendiat des International Writing Program.

Die Alltäglichkeit ist Ausgangspunkt für Wiedemanns Reflexionen die heutige Welt überhaupt. Seine Bücher sind voller Humor und Toleranz gegenüber unseren Schwächen und unseren Unzulänglichkeiten – auch gegenüber der Unfähigkeit, die Realität zu verstehen.

Der Titel des Erzählbandes „Sęk, pies, brew“ ist die phonetische Übertragung eines Musiktitels von Gabriela Faure: „Cinq pieces breves“. Auf Deutsch erschien der Band unter dem Titel „Gewaltige Verschlechterungen des Gehörs“.  Das Buch wurde für den Literaturpreis NIKE 1999 nominiert. Wie Janusz Rudnicki ist Adam Wiedemann Autor des angesehenen Warschauer Literaturverlags W.A.B.

Bibliografie:

Gedichtbände:

·                     Samczyk [Männchen]. Gedichte. Poznań: Obserwator, 1996.

·                     Bajki zwierzęce [Tiermärchen]. Gedichte. Wrocław: Pomona, 1997.

·                     Rozrusznik [Anlasser]. Gedichte. Kraków: Wyd. Literackie, 1998.

·                     Konwalia [Maiglöckchen]. Gedichte. Legnica: Biuro Literackie, 2001.

·                     Kalipso [Calypso]. Gedichte. Warszawa: Prószyński i S-ka, 2004

·                     Pensum [Pensum]. Poznań: Wielkopolska Biblioteka Publiczna i Centrum Animacji Kultury, 2007.

Erzählbände:

·                     Wszędobylstwo porządku [Die Allgegenwärtigkeit der Ordnung]. Erzählungen. Kraków: Studium/Zielona Sowa, 1998.

·                     Sęk Pies Brew (Gewaltige Verschlechterungen des Gehörs). Erzählungen. Warszawa: W.A.B., 1998.

·                     Sceny łóżkowe [Bettszenen]. Szenen. Kraków: Korporacja Ha!art, 2005.

Übersetzungen ins Deutsche:

·                     Gewaltige Verschlechterungen des Gehörs. Erzählungen. Übers. von Roswitha Matwin-Buschmann und Esther Kinsky. Göttingen: Hainholz 2001. 110 S.

·                     Unveröffentlicht liegen folgende Erzählungen in Übersetzung von Marlis Lami vor: „Der Mond und sein Kritiker“ und „Goldfinger meets a Goldfish“.

 

Kurzbiographie:

Geboren an Heiligabend 1967 in  Krotoszyn. Dichter, Prosaschriftsteller, Literatur- und Musikkritiker, Übersetzer aus dem Ukrainischen, Slovenischen und Englischen. Auch als Zeichner und Maler bekannt sowie als Autor und Mitarbeiter von Zeitschriften wie „Res Publika Nowa“ und „Studium“.

1999 ausgezeichnet mit dem Kościelski-Literaturpreis, dreimal wurden Werke von Wiedemann für den polnischen Literaturpreis NIKE nominiert (1998, 1999, 2005).

2000 war er Stipendiat in Nürnberg (Hermann-Kesten-Stipendium) und im Künstlerdorf Schöppingen, 2004 in Iowa City/USA als Stipendiat des International Writing Program.

Die Alltäglichkeit ist Ausgangspunkt für Wiedemanns Reflexionen die heutige Welt überhaupt. Seine Bücher sind voller Humor und Toleranz gegenüber unseren Schwächen und unseren Unzulänglichkeiten – auch gegenüber der Unfähigkeit, die Realität zu verstehen.

Der Titel des Erzählbandes „Sęk, pies, brew“ ist die phonetische Übertragung eines Musiktitels von Gabriela Faure: „Cinq pieces breves“. Auf Deutsch erschien der Band unter dem Titel „Gewaltige Verschlechterungen des Gehörs“.  Das Buch wurde für den Literaturpreis NIKE 1999 nominiert. Wie Janusz Rudnicki ist Adam Wiedemann Autor des angesehenen Warschauer Literaturverlags W.A.B.

Bibliografie:

Gedichtbände:

·                     Samczyk [Männchen]. Gedichte. Poznań: Obserwator, 1996.

·                     Bajki zwierzęce [Tiermärchen]. Gedichte. Wrocław: Pomona, 1997.

·                     Rozrusznik [Anlasser]. Gedichte. Kraków: Wyd. Literackie, 1998.

·                     Konwalia [Maiglöckchen]. Gedichte. Legnica: Biuro Literackie, 2001.

·                     Kalipso [Calypso]. Gedichte. Warszawa: Prószyński i S-ka, 2004

·                     Pensum [Pensum]. Poznań: Wielkopolska Biblioteka Publiczna i Centrum Animacji Kultury, 2007.

Erzählbände:

·                     Wszędobylstwo porządku [Die Allgegenwärtigkeit der Ordnung]. Erzählungen. Kraków: Studium/Zielona Sowa, 1998.

·                     Sęk Pies Brew (Gewaltige Verschlechterungen des Gehörs). Erzählungen. Warszawa: W.A.B., 1998.

·                     Sceny łóżkowe [Bettszenen]. Szenen. Kraków: Korporacja Ha!art, 2005.

Übersetzungen ins Deutsche:

·                     Gewaltige Verschlechterungen des Gehörs. Erzählungen. Übers. von Roswitha Matwin-Buschmann und Esther Kinsky. Göttingen: Hainholz 2001. 110 S.

·                     Unveröffentlicht liegen folgende Erzählungen in Übersetzung von Marlis Lami vor: „Der Mond und sein Kritiker“ und „Goldfinger meets a Goldfish“.

http://www.lyrikwelt.de/autoren/wiedemannadam.htm

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Montag, 17.11., 19 Uhr     (Veranstaltung in russischer Sprache  - Eintritt frei)
Neue Dokumentarfilme aus Russland
Moderation: Michail Kamionsky
 
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Freitag, 21.11., Einlass 19 Uhr     (Veranstaltung in polnischer Sprache - Eintritt frei)
Das Generalkonsulat der Republik Polen in Köln
lädt in die Villa Ignis ein zu einer
lyrisch-musikalischen Soirée „Sehnsucht“
Musik: Przemysław Rogala
Texte: Jerzy Gościniak 

& Gaumenfreuden nach Hausfrauenart aus der polnischen Küche.  

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Montag, 24.11., 19.30 Uhr     (UKB 8 €) 
Russische Barden
Wladimir Turianskij Sei gegrüßt, goldener Herbst!“
 

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Dienstag, 25.11., 20 Uhr     (Eintritt frei)
Gesprächskreis des deutsch-polnischen philosophischen Vereins
Heute: " Freude der Pflichterfüllung und Glück des Hedonisten"
Vortrag mit Diskussion.
Moderation: Dr. Marek Żmiejewski

Veranstaltung in deutscher Sprache

Info: Dr. Marek Żmiejewski, Tel. 0176 238 280 60
Der deutsch-polnische philosophische Verein e.V. (DPPV)

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Donnerstag, 27.11., 15-18 Uhr     (Eintritt frei)
Geselliger Nachmittag für junge Leute über 50
Bei Kaffee und Kuchen oder einem leckeren Glas Wein ein bisschen Musik hören,

tanzen, ein Spiel spielen oder einfach nur reden. Genießen Sie mit uns einen

wunderschönen  Nachmittag. Und lernen Sie nette Leute kennen.

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Do Vielseitigkeit der deutsch-polnischen musikalischen Beziehungennnerstag, 27.11., 19.30 Uhr     (Eintritt frei)

Vielseitigkeit der musikalischen Beziehungen zwischen

polnischen und deutschen Komponisten bis zum 19. Jahrhundert

Das Generalkonsulat der Republik Polen in Köln lädt in die Villa Ignis ein
zu einem multimedialen Vortrag und Konzert von Dr. Martina Homma,
Pianistin, Organistin und Musikwissenschaftlerin.

Kulturelle Wechselbeziehungen sind ein faszinierendes Thema, und ein gezielter Blick
auf Künstlerfreundschaften, Einflussbereiche und Inspirationen fördert manch interessantes
Detail ans Licht.

Die Kölner Musikwissenschaftlerin Martina Homma (http://homma.de) beschäftigt sich seit Jahren

in etlichen Aufsätzen intensiv mit der Musik aus Polen und mit deutsch-polnischen Beziehungen.

In Martina Hommas Ausführungen mit zahlreichen Illustrationen und Musikbeispielen wird es einige

hierzulande unbekanntere Namen zu entdecken geben, aber es wird auch um die ganz großen gehen:

um Bach, Schumann, Wagner oder Chopin. Zur Sprache kommen künstlerische Freundschaften

und Auseinandersetzungen, Inspirationen, Einflüsse und Abgrenzungen.

Mit Musik von unter anderem Adam Jarzebski, Georg Philipp Telemann, Mikołaj Gomólka,

Stanisław Moniuszko, Johann Sebastian Bach, Robert Schumann und Mieszysław Karłowicz.

Veranstaltung in deutscher Sprache

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Freitag, 28.11., Einlass 19 Uhr    (Eintritt frei)

Das Generalkonsulat der Republik Polen in Köln
lädt in die Villa Ignis ein zum

Andrzejki / polnischen St. Andreasfest

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Sonntag, 30.11., Einlass 15 Uhr   (Eintritt frei)

Jazznachmittag 

16 - 18 Uhr -  Andreas Schnermann & friends

Ab 18 Uhr - offene Jamsession

 

______________________________________________

Spenden-Konto:
IGNIS e. V.
Sparkasse Köln-Bonn
BLZ 370 501 98
Konto 11 13 27 43
______________________________________________

IGNIS e.V. Europäisches Kulturzentrum
Elsa-Brändström-Str. 6, 50668 Köln, Tel. 0221/72 51 05
Email:
info@ignis.org, Homepage: www.ignis.org
U-Bahnstation: Reichenspergerplatz