IGNIS e. V. Europäisches Kulturzentrum Köln

 

 

Veranstaltungsprogramm im Dezember 2012

 

So, 02.12., Einlass 15.00 / Beginn 16.00 Uhr
JAZZNACHMITTAG IN DER VILLA IGNIS


Mi, 05.12., 16.00 Uhr
INTERKULTURELLER FRAUENTREFF

 

Fr, 07.12., Einlass 19.00 / Beginn 20.00 Uhr
"BARBÓRKA" FEST ZU EHREN DER HEILIGEN BARBARA 

 

So, 09.12., Einlass 15.00 / Beginn 16.00 Uhr
JAZZNACHMITTAG IN DER VILLA IGNIS

 

Do, 13.12., 16.00 Uhr
50+ ... NA UND? GESELLIGER NACHMITTAG FÜR JUNGE LEUTE ÜBER 50

 

Fr, 14.12., Einlass 19.00 / Beginn 20.00 Uhr
LANGE NACHT POLNISCHER LITERATUR

 

So, 16.12., Einlass 16.00 / Beginn 17.00 Uhr
SOIRÉE POLNISCHER UND WELTLICHER WEIHNACHTSLIEDER

 

 


 

Sonntag, 02.12., Einlass 15.00 / Beginn 16.00 Uhr (Eintritt frei)  

JAZZNACHMITTAG IN DER VILLA IGNIS

Erario Cosimo: guit

Gleb Vascenko: sax, klarinette

Florian Rynkovski: bass

Timofey Birukov: drums

http:// www.cosimoerario.com/ 

 


 

Mittwoch, 05.12, 16.00 Uhr (Eintritt frei)

INTERKULTURELLER FRAUENTREFF

Frauen jeden Alters sind herzlich eingeladen zu einem Treffen in lockerer
Runde zum gemütlichen Beisammensein und Erfahrungsaustausch.

 


 

Freitag, 07.12., Einlass 19.00 / Beginn 20.00 Uhr (Eintritt frei)  

"BARBÓRKA" FEST ZU EHREN DER HEILIGEN BARBARA 

der Schutzpatronin der Bergleute in Schlesien


Zum Fest der Bergmänner, am Barbara-Tag, erzählt die schlesische Hausfrau,
Frau Irka (Irena Rostalski), von alten Bräuchen und neuen Sitten, vom Freud
und Leid des grauen Alltags.


Alles andere als grau und randvoll mit schlesischem Sinn für Humor

sind ihre Geschichten und die eigenen Lieder von Ola (Alexandra Stegh).
Erleben Sie einen Abend mit dem beliebten Duo in der unterhaltsamen
schlesischen Mundart.

(Eine Veranstaltung in polnischer Sprache)

Natürlich wird es an leckeren schlesischen Köstlichkeiten nicht fehlen.

 


 

Sonntag, 09.12., Einlass 15.00 / Beginn 16.00 Uhr (Eintritt frei)  

JAZZNACHMITTAG IN DER VILLA IGNIS

Gleb Vascenko, Vitaliy Zolotov & friends 

 


 

Donnerstag, 13.12., 16.00 Uhr (Eintritt frei)

50+ ... NA UND?

Geselliger Nachmittag für junge Leute über 50

Schon wieder alleine vor dem Fernseher? Das muss nicht sein!
An diesem Donnerstag treffen sich bei uns junge Leute über 50 und ihre Freunde.
Von 16.00 bis 17.00 Uhr findet eine Diskussion statt.
Nach der Diskussion gibt es heute ein Überraschungs-Menü für 1,50 €.
Danach tanzen wir oder reden einfach nur bei Kaffee oder einem Gläschen Wein
und einem leckeren Stück Kuchen. Genießen Sie mit uns einen wunderschönen
Nachmittag voller Überraschungen. Und lernen Sie nette Leute kennen.
Bei uns bleibt niemand allein!

 


 

Freitag, 14.12., Einlass 19.00 / Beginn 20.00 Uhr (Eintritt frei)

LANGE NACHT POLNISCHER LITERATUR

Literarisch-musikalischer Abend
mit NATASZA GOERKE und EUGENIUSZ TKACZYSZYN-DYCKI

Begrüßung:
Jolanta Róża Kozłowska, Generalkonsulin der Rep. Polen in Köln
und Dr. Winfried Gellner

Moderation:
Artur Becker und Manfred Mack

Lesung in Deutsch:
Bernt Hahn

Musikalische Umrahmung:
Arkadiusz Błeszyński (Gitarre) und Krzysztof Kozielski (Bass) 

Natasza Goerke

Die polnische Prosaschriftstellerin und Dichterin Natasza Goerke wurde am 13. März 1960 in der westpolnischen Stadt Posen (Poznań) geboren. Sie studierte von 1979 bis 1991 Polonistik und fernöstliche Philologien an der Adam-Mickiewicz-Universität in Posen, an der Jagiellonen-Universität in Krakau und an der Universität in Hamburg. Seit 1985 lebt sie in Hamburg und Posen. Jedoch zieht es sie immer wieder in die Ferne, beispielsweise nach Tibet, Indien oder Nepal. Sie veröffentlichte in zahlreichen Zeitschriften wie „bruLion“, „Czas Kultury“, „Twórczość“, „Odra“ sowie „Bundesstraße1“: „Natasza Goerke gehört zu den bekanntesten Autorinnen der sogenannten ‚Brulion-Generation‘, die nach der 1986 in Krakau gegründeten illegalen (...) Kultzeitschrift ‚bruLion‘ benannt wurde. Diese Generation der in den sechziger Jahren Geborenen war die erste in Polen, deren Weltsicht nicht von der national-patriotischen Tradition, sondern von einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Kutlturerbe und vom Interesse an internationalen Geistesströmungen der Gegenwart geprägt war.“ 1993 erhielt sie den Preis der Zeitschrift „Czas Kultury“. Im Jahr darauf erschien ihr erster Erzählband „Fractale“ in Polen. Im Jahr 2003 folgte die Nominierung für den renommierten Nike-Preis.

Natasza Goerke besitzt einen ausgeprägten ironisch und skurril-humorvollen Erzählstil. Ihre „stories“ sind durch sprachliche Sensibilität, stilistische Leichtigkeit sowie durch ein gewisses Maß an Lakonie geprägt.

 

Eugeniusz Tkaczyszyn-Dycki,

geb. 1962 bei Lubaczów an der poln.-ukrain. Grenze, ist in Polen ein gefeierter Lyriker und Kultautor. Er gibt keine Interviews, ist für Lesungen schwer vermittelbar und schreibt seit den Achtzigern Gedichte. Sein Debüt heißt „Nenia i inne wiersze“ (1990, „Nenia und andere Gedichte“). Seitdem hat er in Polen 14 Bände mit Gedichten und einen Prosaband („Zaplecze“, 2002, „Hinterland“) publiziert. Zuletzt sind folgende Werke erschienen: „Dzieje rodzin polskich“ (2005, dt. „Geschichte der polnischen Familien“, 2012, überst. von Doreen Daume), „Piosenka o zależnościach i uzależnieniach (2008 und 2009, „Lied über Abhängigkeiten und Süchte”), Peregrinary (2008, „Perigrinari“) und „Oddam wiersze w dobre ręce (1990-2010)” (2010, „Gern gebe ich Gedichte in gute Hände ab ”). Tkaczyszyn-Dycki lebt zwar in Warschau, seine Poesie beschäftigt sich jedoch vor allem mit seiner Biografie, Kindheit und Jugend, die er im poln.-ukrain. Grenzland verlebt hat: in der Woiwodschaft Karpatenvorland. Diese unverwechselbare Lyrik zeichnet Klarsichtigkeit der Metaphern aus, sowie die Vielschichtigkeit der verschiedenen Welten, in denen sich der Dichter bewegt: Humor und Metaphysik, Ironie und Sakralität, Philosophisches und Theologisches wechseln in dieser lyrischen Erzählung ständig ab. Tkaczyszyn-Dycki ist vielfach ausgezeichnet worden, u.a. mit dem Gdynia-Literaturpreis (2006 und 2009) und dem NIKE-Preis (2009), der wichtigsten Literaturauszeichnung Polens. Seine Gedichte wurden in fast alle europäischen Sprachen übersetzt. Zu Liebhabern seiner Lyrik, die oft kopiert wird, gehörte auch der Dichter Czesław Miłosz (1911 - 2004).

 

Artur Becker

wurde 1968 in Bartoszyce (Bartenstein) im Norden Polens an der russisch-polnischen Grenze geboren. 1985 kam er als Spätaussiedler nach Westdeutschland, seit 1997 schreibt er auf Deutsch. Gedichte, Erzählungen, Romane. Zu seinen bekanntesten Prosawerken gehören Kino Muza und Wodka und Messer – Lied vom Ertrinken. Im Frühjahr 2010 ist beim Weissbooks Verlag sein neuer Roman Der Lippenstift meiner Mutter erschienen. Für sein literarisches Werk wurde er 2009 mit dem Adalbert-Chamisso-Preis ausgezeichnet, eine begehrte Auszeichnung für deutschsprachige Autoren, die aus einer anderen Sprachkultur kommen. In der Laudatio wird hervorgehoben, dass Beckers literarische Sprache „voll barocker Opulenz und Farbigkeit“ sei. Artur Becker selbst sieht sich als polnischen Autor, der auf Deutsch schreibt, als Europäer, immer wieder konfrontiert mit der Frage nach seiner Identität und immer auch als jemand, der die Erlebnisse und Erfahrungen aus seiner alten Heimat in seine Texte einbaut. 

 

Manfred Mack

geb. 1955. Historiker, Slavist, Studium in Tübingen und Krakau. Seit 1989 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Polen-Institut in Darmstadt. Literarische und wissenschaftliche Publikationsprojekte (u.a. Redakteur des „Panorama der polnischen Literatur des 20. Jahrhunderts“, Lehrwerke zu polnischer Literatur, Geschichte und Gesellschaft). Seine Liaison mit Polen begann 1971 im Schüleraustausch. Seither versucht er in verschiedenen Rollen seinen Landsleuten dieses Land näherzubringen: als Dozent in der politischen Bildung, als wissenschaftlicher Mitarbeiter, als Autor, als Übersetzer und als Rezitator polnischer Literatur. Polnische Freunde meinen, er hätte sich durch die Beschäftigung mit Polen zunehmend polonisiert. Er aber meint, dass die besten deutschen und polnischen Eigenschaften die Basis der deutsch-polnischen Verständigung sein sollten.

 

Weitere Veranstaltungsorte:
15.12. -  Theater der Gezeiten, Bochum

16.12. - Gerhart-Hauptmann-Haus, Düsseldorf
17.12. - Volkshochschule Hamm

 


 

Sonntag, 16.12., Einlass 16.00 / Beginn 17.00 Uhr (Eintritt frei)  

SOIRÉE POLNISCHER UND WELTLICHER WEIHNACHTSLIEDER

Danuta Bernolak (Sopran)
Piotr Wnukowski (Tenor)
Am Flügel Sławomir Olszamowski
 


 

IGNIS e.V. Europäisches Kulturzentrum
Elsa-Brändström-Str.
6, 50668 Köln
Tel. 0221/72 51 05
Email: info@ignis.org

 

U-Bahn Haltestelle: Reichenspergerplatz, Bus Linie 140


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