Charles Kissing

Filmografie-Biografie
geb. 1947 in Galway, Irland,
studierte in den Achtzigern Freie Kunst an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg.
Seit seiner ersten großen Ausstellung im Jahr 1985 / Künstlerhaus Hamburg arbeitet er im Bereich Malerei, Installation und Zeichentrickfilm.
Davor nahm er an Gruppenausstellungen im Kunstmuseum Mönchengladbach teil sowie in der Kunsthalle Hamburg.
1993 stellte er in den staatlichen Kunstgalerien Lodz und Czestochowa in Polen und in der Internationalen kulturfabrik Kampnagel / Halle K3 in Hamburg aus.
Videos
1984 Prinz Charles Show / Kunsthalle Hamburg
1985 Radio Kiss / Metasprache II, Infermental
1986 Wo ist Scanner
1987 Polorbis
1993 Razzia macht Kasse
Filme
1985 Das kleine abgestochene Geheimnis
1990 Grabowski, Haus des Lebens
1992 Der Mann geht in den Krieg
1993 Eryk im Sexil
1994 Fifi, Visa Vu
1995 Man comes Home, Man in Action
1996 Flash Fairy, Der falsche Spieler
1997 Die Contr.-Contras, Katharina & Witt, fiction & reality
1998 Tumba, Das Deutsche Gesicht


Foto
  • Charles Kissing vertritt reife, immer suchende, vielfältige künstlerische Individualität. Sein Schaffen knüpft im gewissen Maße an die formelle Malerei und an Concept Art an.

  • Charles Kissing geht mit Logik an sein Werk. Schwungvoll wirft er mathematische Zeichen an die Leinwand, überzeugt von unbekannten Regeln. Bevor sich der sanfte Inhalt in die Leinwand frißt, flitscht ihn der Künstler radikal runter. Der nackte Rahmen erscheint, das Gerippe vom Bild.

  • Charles Kissing stellt mit seinen künstlerischen Aktivitäten grundsätzliche Fragen nach Grenzen der Realität. Er macht das mit synthetischen Aufzeichnen von Geschehnissen natürlicher Erscheinungen und eigener Erlebnisse. Er benutzt Zeichen auf Flächen und verbindet sie in Räumen. So baut er theatralische, labile Räumlichkeiten in seiner ästhetisch reinen Malerei.

  • Interpol / Marian Panek

  • Bild



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