Maria Kociumbas

ul. Jednosci Narodowej 170/15
50-302 Wroclaw, Polen



Maria Kociumbas (geb. 21. 5. 1968 in Klodzko, Glatz) absolvierte 1996 die Fachrichtung Kunst- und Gebrauchskeramik an der Kunstakademie in Wroclaw (Breslau). Während des Studiums beschäftigte sie sich intensiv mit der Malerei, die eine immer größere Rolle in ihrem Leben spielte. Die Künstlerin nahm an zahlreichen Gruppenausstellungen der Kunstakademie Wroclaw in Polen und im Ausland teil. "Engel und Dämonen" ist ihre erste selbständige Ausstellung, in der sie ihren Lebenspassionen nachgeht: der Bildhauerkunst, der Musik und dem Tanz. Diplomarbeit: "Schlangensymbolik in der Kunst" (Keramik) Frühere Ausbildung: Kunstlyzeum in Wroclaw (Breslau)

Kociumbas Foto





Engel und Dämonen


Das Schaffen von Maria Kociumbas



Die geplante Ausstellung präsentiert das Schaffen und die Interessen der Künstlerin. Engel und Dämonen hat die Form einer plastisch-musikalischen Aufführung, die den Zuschauer in die Welt der breitgefächerten Passionen der Autorin einführt: klassische Musik, Ballett, Oper üben einen großen Einfluß auf das Leben der Künstlerin aus.

Die Aufführung sollte diesen engen Beziehungen Ausdruck verleihen und eine Selbstbetrachtung der weiblichen Natur der Künstlerin zum Vorschein bringen. In der Gegenüberstellung der eigenen Persönlichkeit mit den Frauenfiguren der Dramen zeigt die Autorin "Himmel und Hölle" der weiblichen Seele, den Dualismus ihrer Natur (Frauenfiguren: die Kokette, die Heilige, die Mutter, die Verführerin aus den Opern von Verdi, Wagner, Bizet dienen hier als Vorwand für den Vergleich). Spektakulär soll die Arie aus Bizets "Carmen" wirken, die die Künstlerin vorführt, sowie der Tanz - eine Partie aus dem "Schwanensee" -, der als Affirmation des eigenen ICH, Form der Läuterung, Quelle der Energie und Schöpfung begriffen wird.

Die Vorführung umfaßt:
- von Musik inspirierte Gemälde
- Keramikarbeiten "Schlangen", eventuell in Verbindung mit Gebrauchskeramik: Tee- und Kaffeeservice
- Installationen, Fotografie; u. a. Präsentation der Theaterkostüme der Frauenfiguren, wobei das "Engelhafte" und das "Dämonische" unterstrichen werden. (Königin der Nacht aus der "Zauberflöte" von Mozart, Madame Butterfly von Puccini, Violetta aus "La Traviata" von Verdi, Odetta aus dem "Schwanensee" von Tschaikowski u. a.)

Als Musikbegleitung der Vorführung dienen Opernouvetüren mit dem leitmotivisch eingesetzten "La donna mobile". Die Gäste - die Damen bekommen von der Künstlerin angefertigte Geschenke: Dämonen- und Engelmasken - werden symbolisch mit Weiß- oder Rotwein bewirtet, die von einem ENGEL und einem DÄMON ausgetragen werden. "Vulkan der Ideen" wurde Maria Kociumbas von der niederschlesischen Presse genannt. "Was für eine Vernissage war das!" - schreibt dieWochenzeitung Tygodnik Walbrzyski am 19.01.99. "Man konnte alle Sinne erfreuen. Es gab etwas für die Seele- schöne Kleider, Opernarien, Tanz, farbenreiche Aquarellgemälden - und für den Leib - so wunderbar dekorierte Tische habe ich schon lange nicht gesehen, und was für welche köstliche Speisen! Lecker!(dortselbst) "Eviva Maria!" lautet der Titel für die Rezension in der Wochenzeitung Tygodnik Walbrzyski vom 16.02.99, die ihre Vernissage als humorvolle und mit Schwung inszenierte Vorstellung beurteilt hat. Die Tageszeitung Slowo Polskie vom 10.02.99 betont den Mut der Jugend, ein breites Spektrum ihrer Passionen und plastischer Kentnisse, und den Introspektionsversuch eigener weiblichen - künstlerischen Natur. Als "sieben Hauptpassionen" - zählt die Tageszeitung Wieczór Wroclawia vom 19.01.99 die Vielseitigkeit der Talent von schöner Maria zusammen. Frau Alicja Modlewska, Direktorin des Schlosses Ksiaz (Fürstenberg), in dem Maria Kociumbas ihre Show vorgeführt hat, hat im Interview für Tygodnik Walbrzyski (Waldenburger Wochenzeitung) über das Treffen mit der Künstlerin und ihrer Kunst so gesagt: "Sie hat Talet, Phantasie, Eifer - das Leben steht vor ihr."




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