Wiltrud Föcking
Landmannstr. 1
50825 Köln
Tel. 0221/550 23 93


Vita
1966       geb. in Borken/Westf.

1985      Ausbildung zur staatl. anerk. Logopädin in Ulm und Heidelberg

1989      Studium an der Universität Köln bei J. Peter Buchholz

1991      Studium an der Kunstakademie Münster bei Joachim Bandau

1995      Meisterschülerin bei Joachim Bandau

1996      Akademiebrief der Kunstakademie Münster
               Stipendium der Alten Hansestadt Lemgo

1999      Lehrauftrag/ Stipendium an der Konstskola Örebro, Schweden

2000      Ausstellungsorganisation Simultanhalle, städtische Ausstellungshalle
               für junge Kunst, Köln


Gruppenausstellungen
1993      IRREGAL, Suermondt-Ludwig-Museum Aachen

1994      Skulpturenmuseum Glaskasten, Marl
               Galerie Article, Köln
               'und sehe mit erhabener Ruh diesen Unfug'
               Schloß Overhagen, Lippstadt

1995      'art kip frog' - Förderverein für junge Kunst e.V.,
               Ausstellung der Gründungsmitglieder
               Kunsthaus Rhenania, Köln

1996      'In westfälischen Schlössern',
               Meisterschüler der Kunstakademie Münster stellen aus (Schloß Brake)
               Stipendiaten der Alten Hansestadt Lemgo,
               Städtische Galerie Haus Eichenmüller, Lemgo

1997      Herz-Jesu-Kirche, Köln

1998      Bestattungsinstitut Ahlbach, Köln
               Sparkasse Magdeburg
               btv, Kristian Möller, Köln

1999      Galerie im Heppächer, Esslingen


Einzelausstellungen
1997       Städtische Galerie Haus Eichenmüller, Lemgo
1998       Simultanhalle, Köln
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"Obwohl kein erkennbarer Körper in der Objekten Wiltrud Föckings zu sehen ist, steht unübersehbar Körperliches im Raum. Seltsame Formen verwickeln uns in seltsame Gefühle, ausgehend vom Körper als Ort unlösbarer Widersprüche. Dabei gerät jeder Körper immer wieder an den Rand seiner Unkenntlichkeit. Und die Strippen, an denen die Kunststücke (...) hängen, sind die Entsprechungen für die (sonst unsichtbaren) Fäden und Abhängigkeiten, an denen alle Körper hängen."

Jürgen Kisters, Kölner Stadtanzeiger, 05.06.1998




"Diese Objekte haben eine eigene Art. Nicht Ihnen zuliebe. Und doch ohne erfaßbaren Zweck. Alle besitzen etwas Funktionales. Das verlangt Tätigkeit. Die Objekte wirken tätig - und damit belebt. Tätigkeit in der Zeit zur Erfüllung einer Funktion bedeutet aber auch Benutzung, also Erleiden einer Abnutzung. Mehr noch als mit ihrer Tätigkeit erhalten die Dinge durch ihr Leiden Lebendigkeit. Spuren ihres Leidens , die sie dann Spuren der Zeit nennen, rühren sie besonders. Die Objekte ähneln dem Gebräuchlichen, sie besitzen eine Funktion, werden tätig und erleiden eine Anwendung. Nur all das steht bei diesen Objekten in einem Zusammenhang, der Ihnen weder sinnig, noch unsinnig erscheint. Fremd, mit der leisen Ahnung eines untergründigen Fadens.(...) Eine Melodie für eine neue Spielart der alten Instrumente eröffnet den Reigen, zu dem Sie eingeladen Sind. Das Fremde im Nacken.

Susann Hering




"Organische Naturformen und Strukturen werden anverwandelt, um dann - ohne dabei die Erinnerungsspuren ihres Woher zu verwischen - in jenen eigengearteten Ausdrucksgestus der Kunst Wiltrud Föckings transportiert zu werden (...). Das Spürbarmachen eines eigenen Zeit-Raum Bezugs, der sich bei der Begegnung mit ihrer Kunst auftut, verwandelt und bildet, dies ist für mich also die zentrale Dimension der "Objekte" von Wiltrud Föcking; oder anders ausgedrückt:"[...] strebendes Sichhineinerstrecken einer Kraft in den Raum als ein ursprünglicher Gegenstand der Empfindung." (I. Kant)

Rudolf Wansing





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