Veranstaltungsprogramm im November 1999

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Ausstellung: "COINCIDENCE XX"

siehe Ausstellungsprogramm



 Di., 02.11., um 20 Uhr

Puschkin-Abend zum 200 Geburtstag des Dichters
"Des Augenblicks gedenke ich..."

Vladimir Vjurov, Solist des St. Petersburger Musiktheaters,
singt russische Romanzen und Opernarien
Klavierbegleitung: Frida Varnovitzkaja
 5 DM


 Do., 03.11., um 20 Uhr

Jüdischer Abend

Tango & Klezmer Quartett "Klezcetera"
Foto
Henrik Albrecht (Klavier, Bandeon);

Tilo Erlenbusch (Bandeon, Mandoline, Gitarre, Gesang);

Nils Imhorst (Kontrabaß);

Dimitri Reznik (Klavier, Gesang)

Die Musiktraditionen von Tango und Klezmer werden von der großen Sehsucht der Menschen getragen, die unterwegs sind. Eine Sehnsucht nach Leben, Liebe und Leidenschaft, nach Vergangenem und nach der Zukunft.

"...ein Glücksgriff... Ebenso geschmack- wie niveauvoll das Repertoir des jungen Kölner Ensembles..." - Kieler Nachrichten.
"Lebensfrohe und melancholische Stimmungen wechselten so oft und nahtlos wie die Tempi" - Hannoversche Allgemeine Zeitung
Jüdische Küche
 15 DM



 So., 07.11., 15-19 Uhr

Jazznachmittag:

Lockeres (und leckeres) Treffen in zwangloser Atmosphäre:

Es spielen für Sie und Ihre Freunde Bodo Kutscher, Georg Lindemann, Lena Bloch, Alexander Simonovski,
Martin Quodbach, Michael Schöneich und viele andere gute Musiker.

Der Eintritt ist frei



 So., 07.11., um 20 Uhr

Polnischer Film

Film: "Eine Woche aus dem Leben eines Mannes" von Jerzy Stuhr, 1999
Anschließend:
Diskussion mit dem Regisseur und Schauspieler Jerzy Stuhr
moderiert von Lidia Kämmerlings
Jerzy Stuhr wurde 1947 in Krakau geboren. Als Schauspieler hat er mit den bekanntesten polnischen Theaterregisseuren Konrad Swinarski, Jerzy Jarocki, Jerzy Grzegorzewski, Andrzej Wajda zusammen gearbeitet. Im Jahr 1985 hat er in "Der Kontrabass" von Peter Süskind Regie geführt und die Titelrolle gespielt.
Als Filmschauspieler hat er mit großem Erfolg bei Krzysztof Kieslowski (Amateur, Dekalog, Drei Farben: Weiß), Agnieszka Holland, Andrzej Wajda, Juliusz Machulski (Kiler, Sexmission) viele wichtige Rollen gespielt.
Bis jetzt har er bei drei Filmen selbst Regie geführt. Für seinen zweiten Film "Liebesgeschichten" wurde er beim Festival in Venedig 1997 mit dem Journalistenpreis ausgezeichnet. Auch der neueste Film "Eine Woche aus dem Leben eines Mannes" läuft im diesjährigen Wettbewerb in Venedig.
Aktuell arbeitet er an einem Film nach einem nachgelassenen Drehbuch von Krzysztof Kieslowski mit dem Titel "Großes Tier".
Veranstaltung in polnischer Sprache
tickets  10 DM
In Zusammenarbeit mit dem Polnischen Institut Düsseldorf



 Di., 09.11., um 19 Uhr

Ein Abend zum Tanzen und Mitsingen

von bekannten russischen Liedern und Melodien
begleitet am Knopfakkordeon von Waldemar Stempel
 5 DM



 Mi., 10.11., um 20 Uhr

Philosophie Heute und Anders

Eine Gelegenheit zum freien Nachdenken und zum ungezwungenen Meinungsaustausch
zum Thema: "Globalisierung als Phänomen der heutigen Entwicklung"

Vortrag: Bernhard Naujoks

Moderation: Dr. Marek Zmiejewski
Eintritt frei
In Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Polnischen Philosophischen Verein



 Do., 11.11., 16 Uhr

Frauen treffen sich im IGNIS

Gemütliches Beisamen, Erfahrungsaustausch, etc.
mit osteuropäischer Leckereien

um 19.30 Uhr

Gespräch über Krebs-Früherkennung und Wechseljahre-Beschwerden
mit Dr.med. Wieslaw Koninski, Frauenarzt, früher leitender Oberarzt an der Städtischen Frauenklink Holweide,
seit 15 Jahren in eigener Praxis
(Eintritt frei)



 So., 14.11., 15-19 Uhr

Jazznachmittag:

Lockeres (und leckeres) Treffen in zwangloser Atmosphäre:

Es spielen für Sie und Ihre Freunde Bodo Kutscher, Georg Lindemann, Lena Bloch, Alexander Simonovski,
Martin Quodbach, Michael Schöneich und viele andere gute Musiker.

Der Eintritt ist frei



 Mi., 17.11., um 19 Uhr

Russischer Literaturabend

Zu Gast bei IGNIS Dichter-Klub "Libra" aus Bonn.
Andrej Lobanow, Pawel Kremel und Iwan Ber lesen ihre Gedichte
und singen ihre eigenen Autorenlieder
Veranstaltung in russischer Sprache
Eintritt frei



 Di., 18.11., um 19.30 Uhr

Slowakischer Film

Tragikomödie: "Alles was ich mag" ("Vsetko co mam rad"), 1992, 101min. OmeU
Buch und Regie: Martin Sulik (Der Garten)
Darsteller: Juraj Nvota (Tomás), Gina Bellmann (Ann), Zdena Studenková (Magda), Jirí Menzel (Václav), Jakub Ursiny
Ein Mann, Ende Dreißig, ist seines bisherigen Lebens, seiner Ex-Frau und seines erwachsenen Sohnes überdrüssig und überlegt, ob er mit seiner englischen Geliebten Bratislava verlassen und nach London gehen soll. Da er noch keinen Ausweg weiß, sammelt er Beobachtungen, hofft, sie ordnen und analysieren zu können, um am Ende eine Lösung zu haben. Mit leichter Hand inszenierte Tragikomödie, die auf humorvolle Weise zwischenmenschliche Schwierigkeiten beschreibt und zugleich ein unaufdringlicher Streifzug durch den Alltag der Menschen in der Slowakei ist.
Copyright 1998, Systhema-Verlag (Lexikon des Internationalen Films)
 8/4 DM
In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Tschechischen und -Slowakischen Gesellschaft Köln



 Do., 23.11., um 20 Uhr

Polnische Literaturabend

"Das Leben ist kein Theater" - Gedichte von Edward Stachura
mit Bogdan Schweda (Gesang), Arek Bleszynski (Gitarre), Marek Jera (Rezitation)
 10 DM



 Mi., 24.11., um 19.30 Uhr

Der unabhängige Zagreber Rundfunk "Radio 101"

"Eine Legende und die Wirklichkeit" - ein Gespräch
mit dem Mitbegründer und langjährigen Redakteur Andelko Subic
In Zusammenarbeit mit Colonia Croatica e.V.
(Eintritt frei)



 Do., 25.11., um 19.30 Uhr

"Musik an der Grenze des Lebens"

Vortrags- und Konzertprogramm zum Thema:
"Musiker aus böhmischen Ländern in den NS-Konzentrationslagern und Gefängnissen"
 10 DM
Teil I:
Vortrag von Prof. Dr. Milan Kuna.
Prof. Dr. Milan Kuna - Musikwissenschaftler und Autor des gleichnamigen Buches spricht über Zeugnisse und Dokumente, über die Wirkung und die moralische Kraft der Musik, die in den nationalsozialistischen Lagern und Gefängnissen gespielt wurde. Er berichtet über das Schicksal jener Menschen, die in die Welt des Grauens deportiert wurden.
Prof. Kuna fordert uns auf zur Diskussion über die "Musik an der Grenze des Lebens"

Pause

Teil II:
Konzert:
Viktor Kuna (Violine)
Dinara Dewischewa (Klavier)
spielen Werke von:

1. Gideon Klein (1919-1945) - Sonate für Klavier, Allegro con fouzo - Adagio - Allegro vivace
Diese Sonate komponierte Gideon Klein 1943 in Theresienstadt.
Gideon Klein war das meistversprechende Talent unter den jüngeren Komponisten, er gehörte in Theresienstadt zu den agilsten Künstlern. Er starb 26 jährig kurz vor der Befreiung.
2. Lubos Fiser (*1935) - "In Memoriam Theresienstadt", Sonate für Solovioline
Die Sonate entstand 1981, zu einer Zeit politischer Verdunkelung, die sich über die tschechischen Ländern ausbreitete, als selbst die Ehrfurcht vor den Opfern des Holocaust nur vorsichtig in Erinnerung gebracht werden durfte.
3. Rudolf Karel (1891-1945) - Pankraz Polka für Violine und Klavier
Rudolf Karel komponierte diese Polka in einer Zelle des Gestapo-Gefängnisses Pankraz, in der er 700 Tage einsaß. Karel schrieb seine Partiturskizzen auf Klosettpapier und ließ sie aus dem Gefängnis schmuggeln.
4. Erwin Schulhoff (1899-1942) - Sonate für Violine und Klavier
Erwin Schulhoff geboren und aufgewachsen in Prag, schrieb als Pianist und Komponist groteske Opern und Ballette. Später experimentierte er mit ¼ Ton-Musik und modernen Tanzformen. Seit 1935 arbeitet er beim tschechischen Rundfunk. Erwin Schulhoff starb im KZ Würzburg in Bayern.



 Fr., 26.11., 20 Uhr

Andreasfest

durch den Abend führen Grzegorz Michalski i Mieczyslaw Natorff

Stargast: Elina Kuragina, berühmte Wahrsagerin

Tanzmusik live mit Elke Frings (Vocal) & Krzysztof Zukowski (Keyboards)

Traditionelles Wachs-Gießen

Osteuropäisches Buffet
(Voranmeldung erforderlich)
 35 DM inkl. Buffet



 So., 28.11., 15-19 Uhr

Jazznachmittag:

Lockeres (und leckeres) Treffen in zwangloser Atmosphäre:

Es spielen für Sie und Ihre Freunde Bodo Kutscher, Georg Lindemann, Lena Bloch, Alexander Simonovski,
Martin Quodbach, Michael Schöneich und viele andere gute Musiker.

Der Eintritt ist frei





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