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Der Verein IGNIS e. V.



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Rechtsstatus:
gemeinnütziger Verein VR 8823

Gründungsjahr:
Mai 1984

Förderungen, Ziele:
- interkulturelle Begegnungen
- Kulturpräsentation
- Kulturaustausch
- interkulturelle Kommunikation
- Schaffen von privaten und institutionellen Brücken zwischen Ost und West
- Integration von Migranten und Aussiedlern

Schwerpunkte der Arbeit:
- Interkulturelle Begegnugsstätte Ost - West
- Kulturelle Veranstaltungen:
  Kunstausstellungen, Konzerte der E- und U-Musik, Podiumsdiskussionen, Lesungen,
  Performances, Workshops, Theater- und Videovorführungen u.a.
- Integrationsmaßnahmen für Angehörige mittelosteuropäischer Nationalitäten, Deutsche
  und Deutschstämmige aus Mittelosteuropa in Deutschland

Informationsverbreitung:
- Monatsprogramme, Einladungen, Plakate, Kataloge, Internet
- Ankündigungen in der Tagespresse, in den Zeitschriften und im Lokalrundfunk





Die Mitglieder


Liliana Andrzejewski
Prof. Dr. Władysław Bartoszewski        
Prof. Dr. Wolfgang Bergsdorf
Walter Beutter
Uta Biedermann
Richard Blömer
Mirosław Chojecki
Anita Dabrowski
Prof. Dr. Wolfgang Eichwede
Peter Farkas
Prof. Dr. Iring Fetscher
Karin Fruth
Christiane Gojowy
Prof. Dr. Hans Henning Hahn
Christof Hyla
Prof. Dr. Andreas Kappeler
Dr. Reiner von Kempis
Prof. Dr. Tomas Kosta
Friedrich Wilhelm Kramer
Prof. Dr. jur. Martin Kriele
Kamila Lisiecki
Maciej Lisiecki
Csaba Manfai
Ricarda Rabenda
Claus Reiff
Hans Peter Riese
Dieter Schaefer I
Klaus Schütz
Christel Schüppenhauer
Friedrich Uttitz
Prof. Dr. Ernö K. Vilàghy
Dr. Elisabeth Weber
Elisabeth Weber
Margitta Weber
Dr. Grete Wehmayer
Irina Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg    


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Die Satzung


§ 1 Name, Sitz und Vereinsjahr

1. Der Verein führt nach Eintragung in das Vereinsregister den Namen "IGNIS e.V."

2. Der Verein hat seinen Sitz in Köln.

3. Das Vereinsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 2 Zweck und Aufgaben des Vereins

1. Der Verein ist überparteilich und gemeinnützig.

2. Der Verein verfolgt insbesondere folgende Ziele
    2.1 Förderung und Vorstellung von Kunst und Kultur der Völker Mittelosteuropas als           Elemente lebendiger Demokratie;
    2.2 um den Gedanken der internationalen Verständigung und der Partnerschaft in den           Ländern Ostmitteleuropas im demokratischen Geiste zu vertiefen, die geistige
          und kulturelle Zusammenarbeit dieser Länder untereinander, anzustreben;
    2.3 die Förderung und Erhaltung des kulturellen Eigenlebens von Angehörigen ost- und
          mitteleuropäischer Nationalitäten in Deutschland;
    2.4 die Aufrechterhaltung und Pflege kultureller und geistiger Bindungen der Ost- und
          Mitteleuropäer zu ihren Heimatländern;
    2.5 die Förderung der Kontakte und Begegnungen sowohl zwischen einzelnen
          Ostmitteleuropäern und Deutschen, als auch zwischen öffentlichen und
          privaten Institutionen dieser Länder;
    2.6 die Förderung der Verständigung und Zusammenarbeit der in Deutschland lebenden
          Nationalitäten Ost- und Mitteleuropas zueinander;
    2.7 die Förderung der kulturellen, geistigen und sozialen Integration und Betreuung
          Angehöriger ostmitteleuropäischer Nationalitäten in Deutschland;
    2.8 die Förderung der kulturellen, geistigen und sozialen Eingliederung Deutscher und
          Deutschstämmiger aus ost- und mitteleuropäischen Ländern in das tägliche
          Leben in Deutschland.
Dabei will der Verein die Förderung einer friedlichen internationalen Gesinnung, der Toleranz auf Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens betreiben.

3. Diese Satzungszwecke verwirklicht der Verein insbesondere durch
    3.1 Schaffung und Unterhaltung eines Hauses, in dessen Räumen die kulturelle,
    die Bildungs- und Betreuungsarbeit geleistet und Bewirtung der Besucher zu Selbstkosten
    als Begegnungsstätte betrieben wird.
    3.2 Vorbereitung und Durchführung von kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen
    Veranstaltungen in regionaler, überregionaler und internationaler Form.
    3.3. Beratungs-, Betreuungs- und Dolmetscherdienst bei der Erledigung von notwendigen
    Formalitäten (z.B. Behördengänge, Antragstellungen, Ausfüllen von Formularen etc.),
    bei der schulischen und beruflichen Eingliederung, bei der Wohnraumbeschaffung
    u.a. in Zusammenarbeit mit allen städtischen und staatlichen Behörden, aber auch Schulen,
    Kindergärten etc. sowie verschiedenen Wohlfahrtsverbänden.

4. Der Verein kann sich zur Verwirklichung seiner satzungsmäßigen Zwecke Hilfspersonen bedienen, wobei das Wirken der Hilfspersonen nach den Umständen des Falles, insbesondere nach der rechtlichen und tatsächlichen Beziehung, die zwischen dem Verein und der Hilfsperson besteht, wie eigenes Wirken des Vereins anzusehen ist.


§ 3 Selbstlosigkeit

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Gemeinnützige Zwecke" der Abgabenordnung.

2. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erste Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keinerlei Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 4 Mitgliedschaft

1. Vollmitgliedschaft des Vereins kann jede natürliche Person erwerben, die das 18. Lebensjahr vollendet hat. Sie ist beitragsfrei.

2. Fördernde Mitgliedschaft kann jede natürliche Person über 18 Jahre und jede juristische Person erwerben. Sie ist beitragspflichtig; der Vorstand soll die Höhe des jährlichen Beitrages angeben.

3. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Dieser entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen und ist bei Ablehnung nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.

4. Ehrenmitgliedschaft kann jeder natürlichen Person über 18 Jahren und jeder juristischen Person durch den Vorstand verliehen werden. Sie ist beitragsfrei.

5. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Das Mitglied ist vor dem Beschluss zu hören.

6. Der Austritt eines Mitgliedes, bei Voll- und Fördermitgliedschaft, ist nur zum Schluss eines Vereinsjahres nach vorangegangener dreimonatiger schriftlicher Kündigung gegenüber dem Vorstand zulässig.

7. Ein Ehrenmitglied kann jederzeit ohne Einhaltung einer Frist seinen Austritt schriftlich gegenüber dem Vorstand erklären.


§ 5 Vereinsorgane

Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand und das Kuratorium.


§ 6 Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung setzt sich aus allen Vollmitgliedern des Vereins zusammen.

2 Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand bei Einhaltung einer Ladungsfrist von zwei Wochen unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich einberufen. Die Tagesordnung kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit geändert oder ergänzt werden.

3. Eine Ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Jahr statt.

4. Eine Außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand dann einzuberufen, wenn es der Vorstand im Interesse des Vereins anordnet oder ein Viertel der Mitglieder es schriftlich unter Angabe der Gründe beantragt. Die Ladungsfrist muss mindestens drei Tage betragen.

5. Der Mitgliederversammlung obliegen
    5.1. die Wahlen und Ersatz- und Ergänzungswahlen zum Vorstand,
    5.2. die Mittelverwendung,
    5.3. die Entgegennahme und Genehmigung der Tätigkeitsberichte des Vorstandes,
    5.4. die Entlastung des Vorstandes,
    5.5. die Beschlussfassung über die Satzungsänderung und Auflösung des Vereins.

6. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.   Jedes Mitglied hat eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden.

7. Die Leitung der Mitgliederversammlung führt der Vorsitzende des Vorstandes oder das geschäftsführende Vorstandsmitglied, bei deren Verhinderung ein anderer Vorstandsmitglied.

8. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen zählen als ungültige Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters.

9. Beschlüsse, durch die die Satzung geändert wird und Beschlüsse über die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von drei Vierteln aller stimmberechtigten Mitglieder.

10. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind in einem besonderen Protokollbuch festzuhalten und vom Versammlungsleiter zu unterschreiben. Dabei sind Ort und Zeit sowie das jeweilige Abstimmungsergebnis festzuhalten.


§ 7 Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem Geschäftsführer und bis zu 7 weiteren Personen.

2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Vereinsjahren gewählt. Er bleibt so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.

3. In den Vorstand können nur Vollmitglieder des Vereins gewählt werden.

4. Eine Wiederwahl nach Ablauf der Amtszeit ist zulässig.

5. Der Vorstand ernennt aus seiner Mitte den Vorstandsvorsitzenden.

6. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins und Verwaltet sein Vermögen. Im obliegen alle Aufgaben, soweit sie nicht der Mitgliederversammlung zugewiesen sind.

7. Die Einberufung einer Vorstandssitzung kann schriftlich, fernmündlich oder per Telefax erfolgen.

8. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder, darunter der Vorsitzender oder das geschäftsführende Vorstandsmitglied, anwesend sind.

9. Der Vorstand fasst alle Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Auf Anforderung des Vorsitzenden oder des geschäftsführenden Vorstandsmitgliedes können Beschlüsse schriftlich oder per Telefax gefasst werden, wenn kein Mitglied des Vorstandes widerspricht.

10. Der Vorstand ernennt einen Rechnungsprüfer. Der Rechnungsprüfer darf kein Vereinsmitglied sein. Er soll jährlich die Einnahmen und Ausgaben sowie die Kassenführung zu überprüfen, das Ergebnis der Prüfung zu protokollieren.

11. Der Vorstand beruft aus seiner Mitte den Geschäftsführer, dessen Tätigkeit bei der Verwirklichung der satzungsgemäßen Vereinszwecke und der Verwaltung des Vereinsvermögens er überwacht (§ 8).

12. Die Mitglieder des Vorstandes arbeiten ehrenamtlich. Sie erhalten die notwendigen Aufwendungen, die ihnen durch ihre Tätigkeit für den Verein entstanden sind, auf Nachweis erstattet.


§ 8 Geschäftsführer

1. Der Geschäftsführer hat die Aufgabe, die laufenden Geschäfte des Vereins im Sinne von § 2 der Satzung und nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen zu führen.

2. Der Geschäftsführer entwickelt die einzelnen Maßnahmen zur Verwirklichung des Vereinszwecks in Zusammenarbeit mit sachverständigen Vereinsmitgliedern. Er hat den Weisungen des Vorstandes Folge zu leisten.

3. Der Geschäftsführer unterrichtet den Vorstand umgehend über alle wichtigen Vorgänge. Darüber hinaus ist er verpflichtet, jedem Vorstandsmitglied jederzeit über die Geschäfte des Vereins Auskunft zu erteilen.

4. Der Geschäftsführer hat rechtzeitig seinen Etatvorschlag für das jeweilige bevorstehende Geschäftsjahr aufzustellen und spätestens bis zum Ende des ersten Quartals des neuen Geschäftsjahres über die Einnahmen und Ausgaben des Vereins im abgelaufenen Geschäftsjahr Rechnung zu legen. Die Rechnungslegung muss für den Rechnungsprüfer des Vereins nachvollziehbar sein. Der Geschäftsführer ist dem Rechnungsprüfer zu jederzeitiger und vollständiger Auskunft verpflichtet.

5. Näheres über die Befugnisse des Geschäftsführers regelt eine Geschäftsordnung des Vorstandes.

6. Dem Geschäftsführer kann im Falle ehrenamtlicher Tätigkeit eine angemessene Aufwandsentschädigung zugebilligt werden. Das Nähere regelt der Vorstand.


§ 9 Vertretung des Vereins

Der Vorsitzender, der Geschäftsführer sind Vorstand im Sinne des § 26 des BGB. Sie sind jeder für sich berechtigt, den Verein gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten.


§ 10 Änderungen der Satzung

Der Vorstand wird bevollmächtigt, alle Änderungen und Ergänzungen dieser Satzung zu beschließen, die wegen Beanstandungen der Behörden oder des Registergerichts zur Eintragung des Vereins in das Vereinsregister erforderlich sind oder werden.


§ 11 Auflösung des Vereins

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an eine steuerbegünstigte Körperschaft, die es für die Förderung der Völkerverständigung zu verwenden hat.


Köln, 14. Dezember 2006


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